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4

Geheimnisvolle Augustinerkirche

A, 2024

ZDF und ORF/Embfilm
  • 4 Fans
  • Wertung0 156340noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Hochzeiten, Thronfeiern und Seelenmessen: Die Augustinerkirche in Wien war jahrhundertelang die Bühne für die wichtigsten Ereignisse der habsburgischen und damit der österreichischen Geschichte. * Maria Theresia, ihr Sohn Josef II und ihre Tochter Marie Antoinette, Kaiser Franz Josef und sein Sohn Kronprinz Rudolf haben hier geheiratet. In der Herz-Gruft sind die Herzen von 54 Habsburgern in silbernen Schalen verwahrt, die eine "Herzbestattung" erhielten. * Es ist die bestversteckte Kirche Österreichs: Auf dem belebten Wiener Josefsplatz hasten täglich hunderte Menschen an ihrer Pforte vorbei, ohne hinter der unauffälligen Fassade eine der bedeutendsten Kirchen Österreichs zu vermuten. Glück und Trauer. Hochzeiten, Thronfeiern und Seelenmessen.
Die Augustinerkirche im Herzen Wiens war jahrhundertelang die Bühne für die wichtigsten Ereignisse der habsburgischen und damit der österreichischen Geschichte: "Tu Felix Austria nube - Du glückliches Österreich heirate". Die ehrwürdigen Mauern der Augustinerkirche wurden Zeugen der wichtigsten habsburgischen Eheschließungen. In der Loreto-Kapelle beteten die Frauen aus dem Haus Habsburg um Nachkommenschaft. Hier fanden auch die Segnungen von Mutter und Kind, nachdem eine Kaiserin das Wochenbett verlassen hatte, statt. In der Augustinerkirche wurden aber nicht nur neue Erdenbürger begrüßt, sondern auch Verstorbene verabschiedet: Die Georgs-Kapelle diente im 16. Jahrhundert einer Totenbruderschaft als Versammlungsraum.
Als Pfarrer der Augustinerkirche kennt Pater Matthias die Geschichte und die Geschichten rund um die Hofkirche der Habsburger besonders gut. Karl Hohenlohe lässt sich von ihm in die Geheimnisse der Kirche und des Klosters einweihen. Pater Nikolaus sperrt für ihn sogar die berühmte Herz-Gruft auf. 54 Habsburger haben hier nach uralten Riten eine sogenannte "Herzbestattung" erhalten. Musikdirektor Peter Tiefengraber erklärt dem Besucher die historische Orgel, die ursprünglich aus dem Jahr 1785 stammt. St.
Augustin ist auch für seine herausragende Kirchenmusik berühmt: Im Hochamt eines jeden Sonn- und Feiertages wird eine konzertante Messe namhafter Komponisten wie Mozart, Haydn oder Schubert aufgeführt. Regisseurin Birgit Mosser erzählt die spannende Geschichte der Augustinerkirche und befragt dazu auch Expert*innen: die Kunsthistoriker*innen Günther Buchinger, Markus Jeitler, Herbert Karner und Anna Mader-Kratky beleuchten die verschiedenen Gestaltungsphasen des Bauwerks. Die Theologin Bernadette Spitzer, die Direktorin der Kaiserlichen Wagenburg Monica Kurzel-Runtscheiner, der Autor Georg Markus und die Historikerin Katrin Unterreiner lassen die emotionalsten Momente im Hause Habsburg wieder lebendig werden. Eine Dokumentation von Birgit Mosser...
(ORF)
Daten
Länge: ca. 45 min.
Deutsche TV-PremiereSo, 31.03.2024 (3sat)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew

Geheimnisvolle Augustinerkirche Streams

"Geheimnisvolle Augustinerkirche" ist als Video/Stream erhältlich:
kompakte Ansicht
  • Deutsch1080p
  • Deutsch720p
Streaming-Daten in Zusammenarbeit mitvia JustWatch.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

Bilder

  • Kirchenbänke in der Augustinerkirche. Es entspricht der aufklärerischen, vernunftbetonten Vorgangsweise Kaiser Joseph II., für die Einrichtung nicht nur gestalterisch zurückhaltend vorzugehen, sondern es kamen auch Ausstattungsstücke jener Klöster "ohne besondere Aufgaben", die im Nahbereich gelegen und aufgehoben worden waren in der Augustinerkirche zur Anwendung. Die Kirchenbänke in den östlichen Langhausjochen mit ihren reich ornamentierten Wangen und biblischen Szenen an den Stirnseiten, um 1730 von Johann Baptist Straub ausgeführt, kamen aus der ehemaligen Schwarzspanierklosterkirche in der ehem. Alservorstadt in Wien, diejenigen mit intarsierten Wangen mit dem jeweiligen Emblem Kaiser Karls VI. stammen aus der unter Kaiser Josef I. und unter Maria Theresia veränderten Kammer- oder Josefskapelle in der Wiener Hofburg bzw. des ehem. Jakoberklosters.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Pater Nikolaus führt Moderator Karl Hohenlohe durch weitere Teile der Augustinerkirche, wie die Georgskapelle, Loretokapelle und die Herzgruft. Im unmittelbaren Anschluss an die Georgskapelle befindet sich außerhalb derselben, jedoch von der Loretokapelle im Bereich des ehemaligen Kapitelsaales zugänglich im Süd-West-Eck die Herzgruft der Habsburg- und Habsburg-Lothringen Dynastie: Die Verteilung sterblicher Überreste an verschiedenen Orten ist eine seit der frühesten Antike aus hygienischen Gründen motivierte Usance. Bei den Habsburgern dürfte zusätzlich die Überlegung besonders frequentierter religiöser Orte eine Rolle gespielt haben. Demnach sind die sterblichen Überreste in der Kapuzinergruft, die Eingeweide in der Eingeweidegruft unter dem Chor des Stephansdomes und die Herzen eben in der Herzgruft in der Augustinerkirche.
    Bild: © ORF/Embfilm / ZDF
  • Augustinerkirche. Für die Kunst- und Architekturgeschichte auf Wiener Boden stellt die Augustinerkirche für die Zeit vor der Schleifung der alten Stadtmauern (1857) den zweitgrößten Kirchenbau im Wiener Bereich dar. Der 80m lange gotische Kirchenraum wurde als Hallenkirche errichtet, wobei der Hochchor davon 30m in Anspruch nimmt und mit einem 7/10 Schluss seinen krönenden Abschluss findet. Herzog Friedrich der Schöne stiftete diese Kirche im Jahre 1327, die dann am 1. November 1349 geweiht wurde.
    Bild: © ORF/Embfilm / ZDF und ORF/Embfilm
  • Canova-Denkmal in der Augustinerkirche. Wenn man die Kirche betritt steht auf der rechten Seite das monumentale Hauptwerk von Antonio Canova, das Grabdenkmal für Erzherzogin Marie Christine, Gattin Albrechts von Sachsen-Teschen, einer Tochter Maria Theresias. Dieses Monument in steiler pyramidaler Form diente auch zur Vorlage für Canovas eigenes Grabmonument, das seine Schüler in der Kirche S. Maria dei Frari in Venedig später errichteten. Über eine Stufenanlage erhebt sich die Grabpyramide mit einem dunkel erscheinenden, illusionistischen Grabtor ins Totenreich, auf welches der Trauerzug mit den Personifizierungen der Tugend (mit einer Urne) und der Caritas (die einem Greis beim Gehen hilft) zuschreiten. Der Löwe als Symbol der Macht ruht auf den Stufen, auf der Wandpyramide hält über dem Tor ein Genius das Bildnismedaillon der Erzherzogin. Das Grabmal wurde 1798 bis 1805 erbaut und gilt als Hauptwerk der klassizistischen Grabmalkunst.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Canova-Denkmal in der Augustinerkirche.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Chor und Orchester St. Augustin. Das Hochamt am 28.1.2024 begleitete der Chor und das Orchester St. Augustin unter der Leitung von Peter Tiefengraber musikalisch.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Pater Nikolaus Schachtner (l.) und Karl Hohenlohe. Pater Nikolaus führt Moderator Karl Hohenlohe durch weitere Teile der Augustinerkirche, wie die Georgskapelle, Loretokapelle und die Herzgruft. Im unmittelbaren Anschluss an die Georgskapelle befindet sich außerhalb derselben, jedoch von der Loretokapelle im Bereich des ehemaligen Kapitelsaales zugänglich im Süd-West-Eck die Herzgruft der Habsburg- und Habsburg-Lothringen Dynastie: Die Verteilung sterblicher Überreste an verschiedenen Orten ist eine seit der frühesten Antike aus hygienischen Gründen motivierte Usance. Bei den Habsburgern dürfte zusätzlich die Überlegung besonders frequentierter religiöser Orte eine Rolle gespielt haben. Demnach sind die sterblichen Überreste in der Kapuzinergruft, die Eingeweide in der Eingeweidegruft unter dem Chor des Stephansdomes und die Herzen eben in der Herzgruft in der Augustinerkirche.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Schlüssel der Herzgruft.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Pater Nikolaus Schachtner (l.) und Karl Hohenlohe. Pater Nikolaus führt Moderator Karl Hohenlohe durch weitere Teile der Augustinerkirche, wie die Georgskapelle, Loretokapelle und die Herzgruft. Im unmittelbaren Anschluss an die Georgskapelle befindet sich außerhalb derselben, jedoch von der Loretokapelle im Bereich des ehemaligen Kapitelsaales zugänglich im Süd-West-Eck die Herzgruft der Habsburg- und Habsburg-Lothringen Dynastie: Die Verteilung sterblicher Überreste an verschiedenen Orten ist eine seit der frühesten Antike aus hygienischen Gründen motivierte Usance. Bei den Habsburgern dürfte zusätzlich die Überlegung besonders frequentierter religiöser Orte eine Rolle gespielt haben. Demnach sind die sterblichen Überreste in der Kapuzinergruft, die Eingeweide in der Eingeweidegruft unter dem Chor des Stephansdomes und die Herzen eben in der Herzgruft in der Augustinerkirche.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Hochaltar der Augustinerkirche. Der heutige steinerne, polychromierte Hochaltar von Andreas Halbig ist der fünfte in der Geschichte der Augustinerkirche. Dieser aus Sandstein gefertigte Hochaltar im Stile des 15. Jahrhunderts wurde 1857 bis 1870 ausgeführt und war ursprünglich für die Votivkirche in Wien bestimmt gewesen. Beim sogenannten „Christkönigsaltar“ wurde bei der Innenrestaurierung (1997-1999) die ursprüngliche neugotische farbige Fassung hergestellt, wie in den Wandzonen des Polygons die neugotische Ausmalung durch Andreas Halbig (1870 vollendet) freigelegt und restauriert wurde. Somit ist sowohl der Hochaltar in seiner gestalterischen Autonomie, die sich in seiner Struktur als Turmreich fialenbekrönter Tabernakelaltar in Form einer Riesenmonstranz oYenbart und in seinen Detailformen von der brabantischen Gotik angeregt erweist, als auch die bekrönende Wirkung des originalen gotischen Polygons im Akkord mit der klassizierenden Fassung des Innenraumes unter Respekt des historisch gewachsenen Zustandes vollzogen.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Pater Nikolaus Schachtner (l.) und Karl Hohenlohe. Pater Nikolaus führt Moderator Karl Hohenlohe durch weitere Teile der Augustinerkirche, wie die Georgskapelle, Loretokapelle und die Herzgruft. Im unmittelbaren Anschluss an die Georgskapelle befindet sich außerhalb derselben, jedoch von der Loretokapelle im Bereich des ehemaligen Kapitelsaales zugänglich im Süd-West-Eck die Herzgruft der Habsburg- und Habsburg-Lothringen Dynastie: Die Verteilung sterblicher Überreste an verschiedenen Orten ist eine seit der frühesten Antike aus hygienischen Gründen motivierte Usance. Bei den Habsburgern dürfte zusätzlich die Überlegung besonders frequentierter religiöser Orte eine Rolle gespielt haben. Demnach sind die sterblichen Überreste in der Kapuzinergruft, die Eingeweide in der Eingeweidegruft unter dem Chor des Stephansdomes und die Herzen eben in der Herzgruft in der Augustinerkirche.
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Peter Tiefengraber ist seit September 2021 Kirchenmusikdirektor und hat die
    Bild: © ORF/Embfilm
  • Pater Nikolaus Schachtner (r.) und Karl Hohenlohe. Pater Nikolaus führt Moderator Karl Hohenlohe durch weitere Teile der Augustinerkirche, wie die Georgskapelle, Loretokapelle und die Herzgruft. Im unmittelbaren Anschluss an die Georgskapelle befindet sich außerhalb derselben, jedoch von der Loretokapelle im Bereich des ehemaligen Kapitelsaales zugänglich im Süd-West-Eck die Herzgruft der Habsburg- und Habsburg-Lothringen Dynastie: Die Verteilung sterblicher Überreste an verschiedenen Orten ist eine seit der frühesten Antike aus hygienischen Gründen motivierte Usance. Bei den Habsburgern dürfte zusätzlich die Überlegung besonders frequentierter religiöser Orte eine Rolle gespielt haben. Demnach sind die sterblichen Überreste in der Kapuzinergruft, die Eingeweide in der Eingeweidegruft unter dem Chor des Stephansdomes und die Herzen eben in der Herzgruft in der Augustinerkirche.
    Bild: © ORF/Embfilm

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