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Essens Margarethenhöhe

Das schönste Dorf der StadtD, 2024

WDR/Clemens Gersch / WDR Kommunikation/Redaktion Bild
  • 5 Fans
  • Wertung0 156518noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Zuerst einmal ist die Margarethenhöhe ein Stadtteil von Essen; dann ein hundert Jahre altes Wohn-Experiment der Krupp-Dynastie. Doch vor allem ist die Margarethenhöhe ein Lebensgefühl - und zwar ein ziemlich gutes. Das sagen zumindest die Menschen, die hier wohnen. In kaum einem Stadtteil ist die Wohnzufriedenheit so groß wie auf der "Maggi" - wie sie zärtlich-respektlos genannt wird. Wer auf der Höhe lebt, möchte selten wieder weg. Und das liegt seltsamerweise auch an der Vermieterin, die für die meisten Bewohner hier genau dieselbe ist.
So viel Tradition wie auf der Margarethenhöhe ist selten. Doch genau sie ist der Trick für diese Mustersiedlung von zufriedenen Menschen. Denn die Margarethe Krupp-Stiftung ist nicht nur Eigentümerin der meisten Wohnungen hier, sondern sieht sich auch als verantwortungsvolle Verwalterin eines kostbaren Erbes. Vor mehr als einem Jahrhundert entstand die Siedlung im Geist der damaligen Gartenstadt-Bewegung. Das Ziel: menschenfreundliches Wohnen für viele, in grüner Umgebung, bei günstigen Mieten. Visionäre Gründerin war Margarethe Krupp, die treuhänderische Leiterin des Krupp-Konzerns.
Sie investierte ein kleines Vermögen, um den neuen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen - und zwar explizit nicht als Arbeitersiedlung, wie oft fälschlich vermutet wird. Hier wohnten Kruppsche Werksangehörige aller Hierarchien gemeinsam mit anderen Essener Bürgern. Heute sieht es auf der Margarethenhöhe auf den ersten Blick immer noch so aus wie vor 100 Jahren - trotz Kriegszerstörungen in Essen von fast 80 Prozent. Große Teile des Stadtteils stehen unter Denkmalschutz, er selbst gilt als architektonisches Schmuckstück. Wer hier lebt, genießt viele Vorteile: gepflegte Wohnungen, große Gärten, kurze Wege, dörfliche Nähe. Und kinderreiche Familien werden stets bevorzugt behandelt.
Für bezahlbare Mieten sorgen die Statuten der Stiftung - und für sorgfältigen Unterhalt von Wohnraum und Grünflächen auch. Doch bei aller Traditionspflege lebt die Margarethenhöhe nicht in der Vergangenheit: längst sind die ersten Wohnungen und Häuser energieeffizient umgebaut - mit Solarmodulen auf dem Dach, Dämmputz an den Wänden und Erdwärmepumpen im Garten. Und weitere sollen folgen. Also ein Wohntraum der Extraklasse - und kaum zu überbieten? Was sind die Vorteile der Margarethenhöhe? Oder gibt es auch Nachteile? Der Film von Clemens Gersch und Michael Wieseler geht diesen Fragen nach. Er führt hinter die wunderschönen Häuserfassaden und durch die traumhaften Gärten hindurch, verfolgt Hinweise in den alten Urkunden und Plänen, spricht mit Mietern und Verwaltern. Und landet am Ende bei einer 120 Jahre alten Entscheidung der Stifterin höchstselbst, die vieles erklärt und wenig offen lässt: Eine moderne Siedlung mit einer funktionierenden Gemeinschaft.
(WDR)
Daten
Länge: ca. 45 min.
Deutsche TV-PremiereFr, 05.04.2024 (WDR)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew

Essens Margarethenhöhe Streams

"Essens Margarethenhöhe" ist als Video/Stream erhältlich:
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im Fernsehen

In Kürze:
  • Essens Margarethenhöhe
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  • 4 bisherige TV-Termine
Bisherige Ausstrahlungstermine:
  • Essens Margarethenhöhe
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Kommentare, Erinnerungen und Forum

Bilder

  • Der “Kleine Markt” mit dem „Schatzgräberbrunnen“ im Vordergrund, einem Geschenk der Stadt Essen an die Stifterin der Margarethenhöhe, Margarethe Krupp. Den Brunnen ziert der Spruch „Grabt Schätze nicht mit dem Spaten, sucht sie in edlen Taten“. Am anderen Ende des Platzes steht das ehemalige Konsum-Gebäude mit seiner imposanten Fassadenuhr.
    Der “Kleine Markt” mit dem „Schatzgräberbrunnen“ im Vordergrund, einem Geschenk der Stadt Essen an die Stifterin der Margarethenhöhe, Margarethe Krupp. Den Brunnen ziert der Spruch „Grabt Schätze nicht mit dem Spaten, sucht sie in edlen Taten“. Am anderen Ende des Platzes steht das ehemalige Konsum-Gebäude mit seiner imposanten Fassadenuhr.
    Bild: © WDR/Clemens Gersch
  • Essens Vorzeige-Stadtteil gilt als bedeutendste Gartenstadt-Siedlung in Nordrhein-Westfalen. Der ältere Teil der Margarethenhöhe steht komplett unter Denkmalschutz. Ihn umgibt ein Grüngürtel, der nach dem Willen der Stifterin, Margarethe Krupp, nicht bebaut werden darf. Weil die massiven Kriegsschäden nach den Originalplänen von Architekt Georg Metzendorf behoben wurden, sieht es auf der „Höhe“ heute noch wie vor 100 Jahren aus.
    Essens Vorzeige-Stadtteil gilt als bedeutendste Gartenstadt-Siedlung in Nordrhein-Westfalen. Der ältere Teil der Margarethenhöhe steht komplett unter Denkmalschutz. Ihn umgibt ein Grüngürtel, der nach dem Willen der Stifterin, Margarethe Krupp, nicht bebaut werden darf. Weil die massiven Kriegsschäden nach den Originalplänen von Architekt Georg Metzendorf behoben wurden, sieht es auf der „Höhe“ heute noch wie vor 100 Jahren aus.
    Bild: © WDR/Clemens Gersch
  • Die Sommerburgstraße trennt die „alte“ von der sogenannten „neuen Margarethenhöhe“, die in späteren Bauabschnitten entstand. Der wilde Wein an den Häuserfassaden ist aber ein Markenzeichen der gesamten Siedlung – zusammen mit verwinkelten Gassen und üppigem Blumenschmuck. Eine Straßenbahn gab es hier bereits seit 1912 - als Anbindung des Stadtteils an die Essener Innenstadt.
    Die Sommerburgstraße trennt die „alte“ von der sogenannten „neuen Margarethenhöhe“, die in späteren Bauabschnitten entstand. Der wilde Wein an den Häuserfassaden ist aber ein Markenzeichen der gesamten Siedlung – zusammen mit verwinkelten Gassen und üppigem Blumenschmuck. Eine Straßenbahn gab es hier bereits seit 1912 - als Anbindung des Stadtteils an die Essener Innenstadt.
    Bild: © WDR/Clemens Gersch
  • Das “Gasthaus zur Margarethenhöhe” ist eins der ersten Gebäude der Siedlung, die zwischen 1909 und 1938 erbaut wurde. Heute beherbergt es ein Hotel und gehört zu den meistfotografierten Motiven des Stadtteils. Im Vordergrund der „Schatzgräberbrunnen“, ein Geschenk der Stadt Essen an die Stifterin Margarethe Krupp.
    Das “Gasthaus zur Margarethenhöhe” ist eins der ersten Gebäude der Siedlung, die zwischen 1909 und 1938 erbaut wurde. Heute beherbergt es ein Hotel und gehört zu den meistfotografierten Motiven des Stadtteils. Im Vordergrund der „Schatzgräberbrunnen“, ein Geschenk der Stadt Essen an die Stifterin Margarethe Krupp.
    Bild: © WDR/Clemens Gersch

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