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Heimliche Spiele
(Choses secrètes) F, 2002
- Platz 9163
60 Fans - Wertung4 520363.50Stimmen: 2eigene: -
Filminfos
In einer Bar lernen sie sich kennen: die naive Kellnerin Sandrine (Sabrina Seyvecou) und die selbstbewusste Stripperin Nathalie (Coralie Revel). Voller Bewunderung beobachtet die mädchenhafte Sandrine, mit welch schamloser Offenheit sich die brünette Schönheit den Blicken des Publikums präsentiert, und als Nathalie sie vor eindeutigen Nachstellungen der Kundschaft bewahrt, wird aus Sympathie schnell Freundschaft. Die beiden Frauen ziehen zusammen, und die erfahrene Nathalie weiht ihre neue Mitbewohnerin mit Geschick und Raffinesse in die Kunst der Verführung ein. Denn: Mit den schlecht bezahlten Jobs in zwielichtigen Bars soll es nun vorbei sein. Mit einer ausgeklügelten Strategie wollen die Frauen endlich ihren Teil vom Kuchen in einer von Macht und Geld dominierten Männerwelt. So besorgen sie sich Jobs in einer angesehenen Firma und unternehmen alles, um die Karriereleiter in kürzester Zeit nach oben zu klettern. Während die eifrige Büroassistentin Sandrine dem Abteilungsleiter Delacroix (Roger Mirmont) schöne Augen macht und den verliebten Mann schon bald Höllenqualen erleiden lässt, will sich Nathalie den Juniorchef Christophe (Fabrice Deville) angeln. Ein ebenso egozentrischer wie skrupelloser Bonvivant, in dem die beiden Frauen schon bald ihren Lehrmeister finden ...
(ZDF)
Hintergrund: "Wir werden alle von Trieben geleitet, die wir befriedigen wollen. Wie kommt es dazu, dass man sich bereit erklärt, auf die Befriedigung zu verzichten? Nur aus Angst vor den Konsequenzen?" beschreibt Regisseur Jean-Claude Brisseau den Ausgangspunkt für seine filmische Abhandlung über die unbezwingbare Macht der Obsessionen, die von der französischen Cineasten-Bibel Cahiers du Cinéma als bester Film des Jahres 2002 bezeichnet wurde. "Außerdem interessierte es mich, die Erotisierung eines ganzen Bürohauses zu inszenieren und das Verhalten von Leuten zu beobachten, die an einem Ort, wo sich das wahrlich nicht gehört, die ganze Zeit nur ans Bumsen denken." (aus skip.at) Kritik: "Mars versus Venus auf gallisch serviert dieses manchmal provokative, nicht selten wahrhaftige, und manchmal auch einfach nur (unfreiwillig) komische Erotik-Melodram von Frankreichs Geschlechterkampf-Chronisten Jean-Claude Brisseau ('Weisse Hochzeit')." (kino.de) "Zugegeben, der Film ist erlesen ausgestattet und ausgezeichnet fotografiert, doch die atmosphärische mise-en-scene gleicht die Glaubwürdigkeitslücken bei Handlung und Charakteren nicht aus. [...] Schade [...] um die prickelnden Momente, in denen der Regisseur sich durchaus gekonnt mit Andeutungen begnügt. An vielen Stellen wird jedoch der Imagination nicht mehr viel Raum gelassen, wie beispielsweise in der ausführlichen Orgien-Szene. Ob Brisseaus Verzicht auf Großaufnahmen den Wert des Werkes steigert, ist fraglich. Er sichert zumindest, dass der Film nicht als hard core, allenfalls als Soft-Porno bezeichnet werden kann. Im Gegensatz zu skandalträchtigen Filmen wie 'Intimacy' ist aber die Inszenierung der Geschlechtlichkeit reiner Selbstzweck und nicht mehr als eine ausführlich bebilderte Männerphantasie." (artechock.de) "Regisseur Jean-Claude Brisseau, der auch das Drehbuch verfasste, den Film produzierte und in einer kleinen Rolle als Sandrines Vater auftritt, ging es gerade darum, die weibliche Sexualität als lustvollen Selbstzweck ausführlich darzustellen, in ihrer Spannbreite zwischen Verwirrung und knisternder erotischer Aufregung - wie er als Mann sie empfindet. Dass es angesichts des heiklen Themas einige dramaturgische Wendungen oder Darstellungen gibt, die dem Zuschauer oder gerade Zuschauerinnen missfallen, ist hier vor allem ein Indiz für unbehagliche Provokationen. Auch wer die Sichtweisen und Wertungen der Inszenierung nicht teilt, kann auf dieser Grundlage wunderbar über die sexuellen Mächte zwischen Frauen und Männern sinnieren und dabei unmoralisch in der Darstellung weiblichen Begehrens versinken." (kino-zeit.de) "Schlüssig konstruiert ist der Film in seiner Handlung nicht und wirkt in seinen Sexszenen mitunter, als hätte sich Emmanuelle in eine Mätressengeschichte an den Hof degenerierter römischer Kaiser oder französischer Könige verirrt. Doch hinter den lesbischen, heterosexuellen oder auch inzestuösen Tableaus entlarvt Brisseau das bürgerliche Glück als Tarnung oder Triebumleitung für unterdrückte Sehnsüchte." (kino.de)
(Tele 5)
Daten
Weiterer Titel: Gefallene Engel - Heimliche Spiele 3
Länge: ca. 117 min.
| Original-Kinostart | Mi, 16.10.2002 (F) |
| Deutscher Kinostart | Do, 04.12.2003 |
FSK 16
| Originalsprache: | Französisch |
gezeigt bei: FSK Sex (D, 2017 – 2021)
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Coralie Revel]()
![Sabrina Seyvecou]()
![Roger Miremont]()
![Fabrice Deville]()
![Blandine Bury]()
![Olivier Soler]()
![Viviane Théophildès]()
![Dorothée Picard]()
![Pierre Gabaston]()
![María Luisa García]()
![Arnaud Goujon]()
![Liès Kidji]()
![Patricia Candido Trinca]()
![Lydia Chopart]()
![Michaël Couvreur]()
![Boris Le Roy]()
![Aude Breusse]()
![Aurélien Geneix]()
![Alain Couesnon]()
![Bruno SX]()
![Sylvain Bourguignon]()
![Frédéric Marques]()
![Jean-Claude Brisseau]()
- Regie: Jean-Claude Brisseau
- Drehbuch: Jean-Claude Brisseau
- Produktion: Jean-Claude Brisseau, Jean-Francois Geneix, Olivier Caillard, Charles Penvern, La Sorcière Rouge, Les Aventuriers de l'Image
- Produktionsfirma: CNC Centre National de la Cinématographie
- Musik: Julien Civange
- Kamera: Wilfrid Sempé
- Schnitt: María Luisa García
- Maske: Elodie Barrat
- Regieassistenz: Julie Navarro
- Ton: Fabien Adelin, Fred Bielle, Frédéric Cattoni, Pascal Dedeye, Franck Duval
- Spezialeffekte: Patrick Gentils
Heimliche Spiele Streams
"Heimliche Spiele" ist als Video/Stream erhältlich:
Deutsch 720p ab € 3,99* Deutsch 720p ab € 7,99* Deutsch 720p ab € 3,99 Deutsch 720p ab € 7,99
Streaming-Daten in Zusammenarbeit mit via JustWatch.
im Fernsehen
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Links
Externe Websites
Wikipedia: Heimliche Spiele
Wikipedia: Secret Things
IMDb (Internet Movie Database)
Rotten Tomatoes
themoviedb
I InhaltsangabeB BilderA Audio/MusikV VideosF ForumN Blog/News
Kommentare, Erinnerungen und Forum
Bilder
Bild: © TV4
Sandrine (Sabrina Seyvecou, l.); Delacroix (Roger Mirmont, r.)Bild: © Pierrot Le Fou
Juniorchef Christophe (Fabrice Deville), in dessen Betrieb Nathalie und Sandrine anheuern, scheint das ideale Opfer – doch die beiden haben die Rechnung ohne die Kraft der Liebe gemacht.Bild: © Pierrot Le Fou Lizenzbild frei
Die Stripperin Nathalie (Coralie Revel) weiß ganz genau, wie sie den eigenen Körper einsetzen muss, um in einer von Männern dominierten Welt Vorteile für sich zu erzielen. In der jungen Sandrine (Sabrina Seyvecou,l.) findet sie eine Mitstreiterin auf ihrem Weg nach oben.Bild: © Pierrot Le Fou Lizenzbild frei
Im Strip-Schuppen lernen sich die Tänzerin Nathalie (Coralie Revel,l.) und die Bardame Sandrine (Sabrina Seyvecou) kennen. Die beiden Frauen freunden sich an und beschließen, ihre betörende Wirkung auf Männer ohne Skrupel für den sozialen Aufstieg zu nutzen.Bild: © Pierrot Le Fou Lizenzbild frei
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