Hermann Hesse hat sein Werk wie kein anderer aus seinen eigenen Schritten und Erfahrungen geschöpft. Seine Stationen zwischen Calw und Montagnola geben Einblicke in das Leben des Autors. In Montagnola, dem zum Villenvorort Luganos ausgewachsenen Bergdorf im Tessin, lebte Hesse über 40 Jahre lang. Es gibt ein kleines Hesse-Museum, direkt neben dem neobarocken Palazzo, in dem Werke wie "Klingsors letzter Sommer" und "Siddhartha" entstanden. Lange Zeit nahm man in Montagnola, aber auch in Hesses Geburtsort Calw im Schwarzwald, die enorme Anziehungskraft des Autors und seines Werks nicht zur Kenntnis. Nach der Hesse-Welle in den USA der 1960er Jahre finden seine Erzählungen und Gedichte millionenfachen Absatz, bei Hesse-Veranstaltungen reichen die Stühle meist nicht aus. Hesses literarisches und poetisches Werk basiert auf seinen eigenen Beobachtungen - von den Krisen seiner Jugendjahre bis zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Kalten Krieg. Die Lebensstationen sind zugleich eine Art Wegweiser zur inneren Entwicklung und zum Werk des Dichters.
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