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Hilary and Jackie

(Hilary & Jackie)GB, 1998
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Filminfos

Deutschlandpremiere: 05.08.1999
Hilary und Jackie sind zwei musikalisch hochbegabte Schwestern. Hilary zieht sich nach einer kurzen Karriere ins Privatleben zurück, während Jackie als Cellistin international gefeiert wird. Im Alter von nur 28 Jahren erkrankt Jackie unheilbar an MS, gibt das Musizieren auf und zieht zu ihrer Schwester aufs Land. Mit 42 Jahren stirbt sie in London an den Folgen ihrer Krankheit. Ein packender Film über die berühmteste Cellistin des 20. Jahrhunderts. Zwei Schwestern, eine Leidenschaft: Die beiden ältesten Kinder der englischen Mittelschichtfamilie du Pré entwickeln sich zu leidenschaftlichen Musikerinnen. Während die junge Hilary (Auriel Evans) mit ihrer Querflöte einen Musikwettbewerb nach dem anderen gewinnt, steht die ehrgeizige kleine Jacqueline (Keely Flanders) noch eine Weile in ihrem Schatten, bis sich ihr Talent auf dem Cello voll entfaltet und sie ihre Schwester musikalisch überflügelt. Nach jahrelanger Ausbildung bei einem renommierten Londoner Cellolehrer (Bill Paterson) bringt bereits ihr erstes öffentliches Konzert den Durchbruch. Jackie (Emily Watson) wird über Nacht zum gefeierten internationalen Star, während Hilary (Rachel Griffiths) sich nach ihrer verpatzten Abschlussprüfung auf dem Konservatorium in den jungen Dirigenten Kiffer Finzi (David Morrissey) verliebt, ihn heiratet und aufs Land zieht, um eine Familie zu gründen. Die Wege der lange Zeit symbiotisch miteinander verbundenen Schwestern trennen sich. Jackie, die inzwischen zum Jet-Set der Musikszene gehört, verliebt sich in den schillernden, ebenfalls ungemein begabten Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim (James Frain) - das neue Traumpaar der internationalen Konzertsäle begeistert das Publikum auf der ganzen Welt. Doch Jackie beginnt unter der Heimatlosigkeit der musizierenden Nomaden zu leiden, unkontrollierte Wutausbrüche und gelegentliche körperliche Aussetzer lassen sie zu Tabletten greifen. Als sie nach einem Streit mit ihrem Mann eine gemeinsame Welttournee abbricht, um sich in Hilarys Landidylle zurückzuziehen, beginnt es in der Beziehung der beiden Schwestern zu kriseln: Denn Jackie möchte nicht nur Hilarys Familienleben, sondern auch ihren so angenehm normalen Ehemann teilen. Hilary toleriert zwar widerwillig den Wunsch ihrer Schwester, leidet dabei aber so sehr, dass Kiffer die Affäre mit Jackie beendet. Mit ihrem Cello stürzt sich Jackie wieder in ihr altes Leben an der Seite Barenboims, wird jedoch schon bald wegen starker Beschwerden zum Rückzug von der Bühne gezwungen. Die Diagnose der Ärzte ist niederschmetternd: Jackie leidet unter Multipler Sklerose. Im Alter von nur 28 Jahren muss das einstige Wunderkind mit dem Cello sein gesamtes bisheriges Leben aufgeben. Verzweifelt zieht sie sich in die Wohnung der Londoner Primaballerina Margot Fonteyn (Nyres Dawn Porter) zurück, während ihr Mann als Chefdirigent nach Paris geht, um dort sein Leben und seine Erfolge fortzusetzen. Nach jahrelangem Leiden und einem unaufhaltsamen körperlichen Niedergang wird Jackie 1987 Hilary kurz vor ihrem Tod noch einmal sehen. Die tragische Geschichte von Jackie, erzählt als Geschichte der Beziehung zweier Schwestern: Emily Watson und Rachel Griffiths spielen Jacqueline du Pré, das musikalische Ausnahmetalent mit hohem Glamourfaktor, und ihre ältere Schwester Hilary du Pré, ebenfalls eine begabte Musikerin, die sich für ein Familienleben auf dem Land entscheidet. Der von Hilary und ihrem jüngeren Bruder Piers verfasste biografische Roman über das tragische Genie der Familie, war die Grundlage dieses ungewöhnlichen Porträts zweier ungewöhnlicher Frauen. Zwei Schwestern, zwei Lebensweisen, zwei Erzählperspektiven: Ungefähr nach der Hälfte der Laufzeit wechselt der Blickwinkel des Films von Hilary zu Jackie. Ein Kunstgriff, der den Schwerpunkt der Handlung auf die Beziehung der beiden Schwestern zueinander legt, indem er beiden dieselben "erzählerischen Rechte" zubilligt. Gleichzeitig findet dadurch auch eine Relativierung des Erzählten statt, die immer wieder betont, dass es hier nicht um die Nacherzählung, sondern die Fiktionalisierung eines realen Lebens geht, das die gesamte Strecke zwischen Höhenflug und Depression ausgemessen hat. Basis dieser Fiktionalisierung war das Buch "Jacqueline du Pré: Ein Genie in der Familie" der beiden überlebenden du Pré-Geschwister Hilary und Piers. Mit der Engländerin Emily Watson ("Breaking the Waves", "Roter Drache", "Die Asche meiner Mutter") und der Australierin Rachel Griffiths ("Muriels Hochzeit", "Die Hochzeit meines besten Freundes", "Six Feet Under") in den Hauptrollen, für die beide für einen Oscar nominiert wurden, mit David Morrissey ("Basic Instinct 2", "Die Schwester der Königin") und James Frain ("Elizabeth", "Die Tudors") in den männlichen Nebenrollen erstklassig besetzt, vermittelt "Hilary und Jackie" eine Ahnung von der Anspannung, unter der große Musiker während ihrer gesamten Karriere stehen. Das ist nicht unbedingt neu, im tragischen Fall der Cellistin Jacqueline du Pré jedoch besonders typisch, da die Musikerin nicht nur für die Ausdrucksstärke ihres Spiels, sondern auch für eine starke physische Verbundenheit mit ihrem Instrument berühmt war. Ähnlich dem Ausnahmepianisten Glenn Gould kommunizierte du Pré auf auffallende Weise seelisch und körperlich mit der Musik, die sie spielte, was ihre Konzerte auch zu einem intensiveren Musikerlebnis für ihr Publikum machte. Eine Herangehensweise an Musik, für die das Wort "Stil" zu kurz gegriffen ist. Wer noch einmal die musikalische Ausdruckskraft der wirklichen Jacqueline du Pré erleben will, sollte sich deshalb ihre Platteneinspielungen anhören, auf die der Film hoffentlich auch neugierig macht. "Emily Watson als Jacqueline du Pré verkörpert Übermut, Schalk und die charismatische Energie ihrer Gestalt erstaunlich gut. Nach einer Weile vergisst man tatsächlich du Prés eigenes Gesicht." (epd film)
(ZDF)
Rubrik: Biografie
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