Ein Mann spaziert in tiefer Trance durch einen Wald. Es ist der berühmte Rockstar Blake, der sich nach einem abgebrochenen Entzug mit einigen Bekannten aus seinem turbulenten Leben als Musiker in ein einsames Jagdschloss im Wald zurückgezogen hat. Hier sucht er Schutz vor der Verantwortung für seine kleine Tochter, einer gescheiterten Beziehung und seinem Leben im Rampenlicht. In langsamen, poetisch verdichteten Bildern erzählt "Last Days" von den letzten Tagen des fiktiven Musikers, der in einem Zustand der geistigen Umnachtung und körperlichen Erschöpfung ziellos und zunehmend isoliert von der Außenwelt umherwandelt. Um eine authentische Darstellung des Stars in seiner ganzen Zerbrechlichkeit zu erreichen, ist der Film in dokumentarischen, oft minutenlangen Einstellungen gedreht; die längste Sequenz des Films dauert fast zehn Minuten. "Last Days" gleicht einem bewegten Stillleben, das sich durch eine eindrückliche Ästhetik der Leere und des Alltäglichen auszeichnet. Der Zuschauer sieht Blake, wie er Spaghetti isst, schläft, Gitarre spielt und mit plötzlicher Leidenschaft seine letzten Lieder singt. Er ist Held und Antiheld zugleich.
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