Athen, 411 vor Christus. Seit zwanzig Jahren leidet Griechenland unter den Folgen eines erbitterten Bruderkrieges zwischen Athen und Sparta, keine Kriegspartei glaubt an ein baldiges Ende. In dieser scheinbar ausweglosen Situation schlägt die Athenerin Lysistrate den Griechinnen einen ebenso einfachen wie Erfolg versprechenden Friedensplan vor: Alle Frauen in Hellas sollen in Liebesstreik treten, bis ihre Männer endlich Frieden schließen. Unter Lysistrates Führung gelingt es der weiblichen Friedenstruppe, die Akropolis zu besetzen und die uneinsichtigen Ratsherren zu entmachten; während der folgenden Nacht treibt jedoch der Liebeshunger bereits die ersten Überläuferinnen ins feindliche Lager. Mit Lysistrate hat Aristophanes nicht nur eine der ersten großen Komödien der Weltliteratur, sondern auch ein Theaterstück von aktueller Bedeutung geschaffen. Die Themen seines 411 v. Chr. Uraufgeführten Werkes - der Widerstand gegen einen bedrohlichen Rüstungswettlauf und der Bruch mit einem traditionellen Rollenbild - haben in mehr als zwei Jahrtausenden nichts von ihrer Brisanz verloren.
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