Ob wir Reisen selbst buchen, Gepäck auf dem Flughafen selbst einchecken oder Müsli im Internet selbst zusammenstellen: Gestern noch waren wir nur Konsumenten, heute sind wir "Prosumer". "Mach es selbst!" hat viele Gesichter und bedeutet für den Konsumenten in den meisten Fällen vor allem eines - Arbeit. Direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst, nicht immer freiwillig und meist ohne finanzielle Kompensation: "König Kunde" wurde zum "Knecht". In den 1950er-Jahren wurde die Selbstbedienung im Lebensmittelhandel eingeführt - der Startschuss einer Entwicklung, die dazu führte, dass wir immer öfter bei der Herstellung unserer Konsumgüter mithelfen. Die klassische Rollenverteilung zwischen Hersteller und Käufer verschwimmt zunehmend: "Produzieren" und "konsumieren" verschmelzen zu einem neuen Begriff - "Prosuming". Nach dem Motto "Sie basteln - Wir liefern" bieten Unternehmen fast aller Branchen Internetplattformen an. Ob die selbst kreierten Sportschuhe oder das selbst zusammengestellte Auto: Dem Wunsch nach Eigenständigkeit der Produkte wird überall entsprochen. Auch diese Entwicklung hat längst einen Namen: "Mass Customization - Kundenindividuelle Massenproduktion". Hierbei treffen sich, zumindest vordergründig, die Vorzüge der Massenherstellung wie ein günstiger Preis mit dem zunehmenden Wunsch des Kunden nach Individualisierung des Produktangebots.
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