Mit "noBody" schließt sich der Kreis des dreiteiligen choreografischen Zyklus über den Menschen und seinen Körper, an dem Sasha Waltz seit 1999 kontinuierlich gearbeitet hat. "noBody" stellt die Frage nach der metaphysischen Existenz des Menschen, thematisiert die Abwesenheit des Körpers und konfrontiert mit den Gefühlen, die die Erkenntnis der Sterblichkeit in uns auslöst. Die Choreografie erlebte als Koproduktion mit dem Festival d'Avignon im Juli 2002 acht Aufführungen im Cour d'Honneur des Papstpalastes. Dieser einzigartige historische Theaterraum entfaltete gemeinsam mit der Mendelsohn-Architektur der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin einen starken Einfluss auf die Entwicklung der Produktion. Gemeinsam mit 25 Tänzern stellte sich die Choreografin Sasha Waltz der Herausforderung, das Nicht-Körperliche durch den Körper sichtbar zu machen. Sasha Waltz hat ihre viel gelobte Choreografie selbst für das Fernsehen adaptiert. Gemeinsam mit dem Kameramann Jörg Jeshel fanden im Jahr 2002 Aufnahmen in Avignon und in Berlin statt. Die daraus entstandene Filmmontage eröffnet eine neue Perspektive auf die Choreografie, indem sie über die einfache Dokumentation des Bühnengeschehens hinaus geht. Eine entfesselte Kamera eröffnet die vierte Dimension dieses Tanzes und wird zu einem aufregenden Filmereignis.
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