Am 18. Mai 1956 geraten auf den Höhen der Schlucht von Palestro 20 französische Militärangehörige in einen Hinterhalt der Unabhängigkeitskämpfer der Nationalen Befreiungsfront (FLN). Die Leichen dieser Reservisten - es sind Arbeiter und Familienväter - werden verstümmelt aufgefunden. In der französischen Öffentlichkeit lässt dieser Vorfall die Gefühle hochkochen: Presse und Parlament deuten ihn als Zeichen der angeblich angeborenen Barbarei der Algerier. Die Regierung beschließt, ihre Truppen zu verstärken, und verschärft die Repression. Bei seiner minuziösen Untersuchung der Fakten stützt sich der Dokumentarfilm auf französische und algerische Zeitzeugenaussagen sowie auf größtenteils unveröffentlichte Dokumente. So wird die Spirale der Gewalt deutlich, die im Massaker der Schlucht von Palestro zum Ausdruck kommt und für die Geschichte des Algerienkrieges prägend war. Der Vorfall war nur eine der Gewalttaten, die von einer Generation zur anderen weitergegeben werden. In Liedern, Erzählungen und Erinnerungsstücken bleiben Geschichten von Gemetzeln, Landenteignungen und Abwanderungen lebendig. Muss der Anfang des Algerienkriegs (1954-1962) womöglich auf das Jahr 1830 zurückdatiert werden, als französische Truppen mit der Eroberung des Landes begannen?...
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