West-Berlin, Anfang der 1980er Jahre: Geheimdienstler Mark kehrt von einer Mission zurück. Als er zu Hause ankommt, freut das nur den Sohn Bob, der noch die Grundschule besucht. Ehefrau Anna, eine Ballettlehrerin, macht ihm wegen seiner langen Abwesenheit Vorhaltungen. Es wird deutlich, dass die beiden sich auseinandergelebt haben. Mark, der notorisch kontrollsüchtig ist, stößt bald auf einen Nebenbuhler: Schon seit einem Jahr führt Anna eine Affäre mit dem obskuren Sektenguru Heinrich. Bald bricht Anna, die zunehmend verwandelt wirkt, den Kontakt zu beiden Männern ab. Mark bändelt daraufhin mit der Lehrerin seines Sohnes an, in der er eine handzahmere Kopie Annas sieht. Doch in regelmäßigen Abständen kehrt Anna in die gemeinsame Wohnung zurück mit einem zunehmend sonderbaren und autoaggressiven Verhalten. Mark forscht nach den Ursachen. Erst ein von ihm konsultierter Privatdetektiv stößt auf Annas Geheimnis: In einer Kreuzberger Wohnung hält sie ein außerirdisches Monster, das anscheinend die Kontrolle über ihren Verstand übernommen hat. Mark und Heinrich ziehen gemeinsam in die Schlacht, um Anna zu retten.
(arte)
Regisseur Andrzej Zulawski, ein Schüler Andrzej Wajdas, zeigt in "Possession" drei Menschen auf der Suche nach Liebe und Lebenssinn. Auf den Filmfestspielen in Cannes war "Possession" 1981 für die Goldene Palme nominiert; Isabelle Adjani bekam die Palme sogar für ihre Darstellung der Anna. Im Jahr darauf folgte noch ein César in derselben Kategorie. Anders als in den USA, Großbritannien und Frankreich lief "Possession" nie in den deutschen Kinos und kam erst 2009 als DVD auf den Markt. Mehr im Internet auf ARTE Cinema unter: cinema.arte.tv.
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Trautes Heim, Glück allein? Das war einmal: Mittlerweile verstört Mutter Anna (Isabelle Adjani) ihren Gatten Mark (Sam Neill, re.) und den Sohnemann Bob (Michael Hogben).
Die Wahl seiner Arbeitskleidung verdeutlicht: Eigentlich ist Heinrich (Heinz Bennent) ein erfolgreicher Berliner Sektenguru und niemand, der aus Gewohnheit tötet.