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Regen als Segen

Indische Dörfer im Kampf gegen die DürreD, 2012

HR / © HR/Peter Weinert
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Filminfos

Jedes Jahr warten Millionen Bauern in Indien sehnlich auf den Monsunregen, so auch in dem kleinen Dorf Javele Baleshwar im Bundesstaat Maharashtra. Kommt der Monsun zu spät, verdörrt ihnen die Saat. Ist der Regen zu stark, spült er den ausgebrachten Samen fort. Auch wenn in den wenigen Wochen oder gar nur Tagen des Monsuns der größte Teil der jährlichen Niederschläge fällt, kann die ausgedörrte Erde das Leben spendende Wasser kaum aufnehmen. Das meiste fließt dann unwiederbringlich ab und bleibt ungenutzt. Doch in Javele Baleshwar will man diesen Kreislauf jetzt durchbrechen.
Die Bewohner des Dorfes haben sich einem groß angelegten Programm des Watershed Organization Trust (WOTR) angeschlossen, einer Nichtregierungs-Organisation, die mit Hilfe von einfachen, aber wirkungsvollen Kanalisierungs- und Staumaßnahmen Regenwasser besser nutzbar machen will. Dafür ist die Mitarbeit aller Dorfbewohner nötig. In Javele Baleshwar sind die Menschen bereit, ihre Arbeitskraft dem Projekt zu widmen, denn die Wasserknappheit stürzt die Bauern in einen endlosen Kreislauf von Verschuldungen und Elend. Viele von ihnen - Schätzungen zufolge bis zu 100 Millionen Inder pro Jahr - sind gezwungen, sich Arbeit in Fabriken oder auf anderen, besser bewässerten Ländereien zu suchen. Nicht so in Javele Baleshwar, im Gegenteil, längst gibt es hier auch für die Bewohner benachbarter Regionen Arbeitsplätze beim Bau der Dämme und Kanäle. Und dann fällt endlich der ersehnte Monsunregen und zeigt, ob die Maßnahmen wirkungsvoll waren.
Muss das Wasser immer noch ungenutzt davon fließen? Filmautor Peter Weinert und sein Team haben das kleine Dorf Javele Baleshwar rund 150 Kilometer nordöstlich von Mumbai über einen längeren Zeitraum mehrmals besucht und seine Bewohner beim Bau ihres Wasserprojekts beobachtet. Der Film zeigt, wie die in mühevoller Handarbeit gezogenen Gräben und aus Steinen aufgeschütteten Dämme die Aufforstung einst kahler Hänge ermöglichen und den Bauern auch in der Trockenzeit gefüllte Brunnen verschaffen sollen. Bis es so weit ist, müssen die Experten von WOTR aber erst einmal allerhand Aufklärung leisten und die Skepsis der Bevölkerung überwinden. Statt die Hänge für Brennholz zu roden, sollen sie lernen, mit Solarkochern umzugehen. Das Projekt sieht auch ausdrücklich vor, Frauen in die Maßnahmen einzubeziehen und nicht die Männer allein entscheiden zu lassen - etwas ganz Neues in dieser patriarchalischen Gesellschaft. Doch das hochgesteckte Ziel ist nicht nur die Versorgung der Äcker mit lebensnotwendigem Wasser, sondern in der Folge auch der Erhalt der traditionellen, landwirtschaftlichen Lebensweise in dieser trockenen, menschenfeindlichen Umwelt.
Dafür müssen alle gleichermaßen mitmachen. Jedes Jahr warten Millionen Bauern in Indien sehnlich auf den Monsunregen, so auch in dem kleinen Dorf Javele Baleshwar im Bundesstaat Maharashtra. Kommt der Monsun zu spät, verdörrt ihnen die Saat. Ist der Regen zu stark, spült er den ausgebrachten Samen fort. Auch wenn in den wenigen Wochen oder gar nur Tagen des Monsuns der größte Teil der jährlichen Niederschläge fällt, kann die ausgedörrte Erde das Leben spendende Wasser kaum aufnehmen. Das meiste fließt dann unwiederbringlich ab und bleibt ungenutzt.
Doch in Javele Baleshwar will man diesen Kreislauf jetzt durchbrechen. Die Bewohner des Dorfes haben sich einem groß angelegten Programm des Watershed Organization Trust (WOTR) angeschlossen, einer Nichtregierungs-Organisation, die mit Hilfe von einfachen, aber wirkungsvollen Kanalisierungs- und Staumaßnahmen Regenwasser besser nutzbar machen will. Dafür ist die Mitarbeit aller Dorfbewohner nötig. In Javele Baleshwar sind die Menschen bereit, ihre Arbeitskraft dem Projekt zu widmen, denn die Wasserknappheit stürzt die Bauern in einen endlosen Kreislauf von Verschuldungen und Elend. Viele von ihnen - Schätzungen zufolge bis zu 100 Millionen Inder pro Jahr - sind gezwungen, sich Arbeit in Fabriken oder auf anderen, besser bewässerten Ländereien zu suchen. Nicht so in Javele Baleshwar, im Gegenteil, längst gibt es hier auch für die Bewohner benachbarter Regionen Arbeitsplätze beim Bau der Dämme und Kanäle.
Und dann fällt endlich der ersehnte Monsunregen und zeigt, ob die Maßnahmen wirkungsvoll waren. Muss das Wasser immer noch ungenutzt davon fließen? Filmautor Peter Weinert und sein Team haben das kleine Dorf Javele Baleshwar rund 150 Kilometer nordöstlich von Mumbai über einen längeren Zeitraum mehrmals besucht und seine Bewohner beim Bau ihres Wasserprojekts beobachtet. Der Film zeigt, wie die in mühevoller Handarbeit gezogenen Gräben und aus Steinen aufgeschütteten Dämme die Aufforstung einst kahler Hänge ermöglichen und den Bauern auch in der Trockenzeit gefüllte Brunnen verschaffen sollen. Bis es so weit ist, müssen die Experten von WOTR aber erst einmal allerhand Aufklärung leisten und die Skepsis der Bevölkerung überwinden. Statt die Hänge für Brennholz zu roden, sollen sie lernen, mit Solarkochern umzugehen. Das Projekt sieht auch ausdrücklich vor, Frauen in die Maßnahmen einzubeziehen und nicht die Männer allein entscheiden zu lassen - etwas ganz Neues in dieser patriarchalischen Gesellschaft.
Doch das hochgesteckte Ziel ist nicht nur die Versorgung der Äcker mit lebensnotwendigem Wasser, sondern in der Folge auch der Erhalt der traditionellen, landwirtschaftlichen Lebensweise in dieser trockenen, menschenfeindlichen Umwelt. Dafür müssen alle gleichermaßen mitmachen.
(hr-fernsehen)
Daten
Länge: ca. 43 min.
Deutsche TV-PremiereMo, 21.01.2013 (arte)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew

im Fernsehen

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