Nach Feierabend wurde es für Schlosser und Ingenieure der IFA-Werke in Ludwigsfelde spannend: Ende der 1970er Jahre machten sie Überstunden für einen neuen Typ von Straßensperren, die der hohen Zahl von "Fahrzeugdurchbrüchen" Einhalt gebieten sollten. Als Prämie winkten den Fachleuten des DDR-Fahrzeugherstellers pro Kopf 150 Ostmark und eine Dampferfahrt auf dem Müggelsee in Berlin. Was mit den Insassen passierte, die in die Schranken rasten, floss in ihre Berechnungen nicht ein. Die Zahl derjenigen, die sich auf der Flucht aus der DDR in den Sperren verfingen, ist nicht bekannt. Auch die Zahl der Todesfälle wurde nicht offiziell dokumentiert.
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