Versailles 1950. Die junge Ärztin Elsa Lundenstein ist angeklagt, eine Tötung auf Verlagen verübt zu haben, zum Nachteil ihres Liebhabers Maurice Vaudrémont, der unheilbar an Kehlkopfkrebs erkrankt war. Die Beweise sprechen eigentlich für ihre Unschuld, gäbe es nicht auch einen Paragrafen, der Euthanasie in jeder Form verbietet. Außerdem existiert da auch noch ein anderer Mann namens Serge Kramer, der sich bald als Elsas zweiter Liebhaber herausstellt. Was hat er mit dieser Sache zu tun, und waren Elsas Motive wirklich so edel, wie sie vorgibt? Bald stellt sich der Fall vertrackter dar, als alle Beteiligten zum Prozessauftakt geglaubt hatten. Sieben Geschworene werden vom Gericht berufen, die Wahrheit herauszufinden. Unter diesen Geschworenen herrscht bald große Uneinigkeit; Vorurteile – Elsa ist Ausländerin (offensichtlich – dies wird nicht vollkommen ersichtlich – Deutsche, nur fünf Jahre nach Kriegsende 1945 ein großes emotional belastendes Problem in Frankreich) – und andere Motive führen dazu, dass hinter den verschlossenen Türen des Gerichtssaals heftig gestritten wird. Bald kann niemand mehr sicher sein, ob das Urteil „Im Namen des Volkes“ unbedingt ein gerechtes und faires sein wird, da zu viele unkalkulierbare Faktoren bei der Urteilsfindung einfließen. Auch die Zeugen sind alles andere als immer zuverlässig, und am Ende ist trotz eines Urteils die Schuld oder Unschuld Elsa Lundensteins nicht wirklich zweifelsfrei geklärt.
(Dieser Text basiert auf dem Artikel Schwurgericht (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)
Daten
Weiterer Titel: Das Urteil ist gefällt
Länge: ca. 105 min.
| Internationaler Kinostart | Mi, 20.09.1950 |
| Deutscher Kinostart | Fr, 14.09.1951 |
| Deutsche TV-Premiere | Di, 29.07.1958 (ARD) |
| Originalsprache: | Französisch |
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Cast & Crew
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- Regie: André Cayatte
- Drehbuch: André Cayatte, Charles Spaak
- Produktion: Robert Dorfmann
- Musik: Raymond Legrand
- Kamera: Jean Bourgoin
- Schnitt: Christian Gaudin








