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ARD-Unterhaltung: Weniger Samstagabendshows, mehr Innovatives für die Mediathek

Die Öffentlich-Rechtlichen haben bekanntlich einen Sparkurs ausgerufen, dessen Auswirkungen auf das Programm immer mehr zu spüren sind. Unter anderem ist längst bekannt, dass von dem Samstagabendklassiker gezielt in die Entwicklung und Produktion von non-linearen Inhalten
für die ARD Mediathek fließen.
Gegenüber dem Dienst epd medien teilte eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion mit, dass es in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt 26 Samstagabendshows geben wird - fünf weniger als noch 2023, was als Reduzierung in geringem Umfang
bezeichnet wird. Insgesamt sollen die Produktionsbudgets stabil bleiben - nur eben anders verteilt werden. Die ARD-Sprecherin spricht von einer strategischen Umschichtung
, die notwendig sei, um unser Publikum auf allen Ausspielwegen zukunftsfähig zu erreichen und non-linear in der Unterhaltung neue Impulse zu setzen
.
starkes Aushängeschildbleiben, könne man dank der Umschichtung auch innovative Unterhaltungsformate umsetzen. Beispielhaft genannt wird die TV-Adaption des bekannten Gesellschaftsspiels "Die Werwölfe von Düsterwald". Die Strategie-Reality-Gameshow
Zur Performance der Samstagabendshows in diesem Jahr äußert sich die ARD-Sprecherin gegenüber epd medien zufrieden. Demnach betrug die bisherige Reichweite der Shows durchschnittlich 4,7 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 21,1 Prozent, während der Durchschnittswert im Vorjahr bei 4,3 Millionen und 18,5 Prozent gelegen habe. Dieser Anstieg zeige die anhaltende Relevanz und Attraktivität dieses Genres im linearen Programm
.
Von frischen Ideen für den Samstagabend ist hingegen keine Rede. Stattdessen werden die etablierten Shows weiter fortgesetzt, darunter
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Leserkommentare
User 1070987 schrieb am 13.07.2025, 04.35 Uhr:
Die sollen mal wieder ein gutes TV-Programm machen anstatt dem nervigen Streamingschmarrn und weniger Gelder für die massenhaften Sportübertragungen verschwenden. Diese ewigen Wiederholungen, welche auch noch mittels Werbung angepriesen werden zum streamen, obwohl diese Serien und Filme eh in Dauerschleife gesendet werden, sind doch ein Witz! Geld wäre bestimmt genug da für gute Shows, Serien und Filme im TV, wenn man es sinnvoller verwenden würde. Meine Meinung.Helmprobst schrieb via tvforen.de am 08.07.2025, 08.53 Uhr:
Finde ich nicht so schlimm, da die Marken und Formate ja erhalten bleiben. Weniger Ausgaben pro Jahr ist eine gute Kompromisslösung im Gegensatz zu einer kompletten Absetzung.Mir ist aber auch aufgefallen, dass es gerade in den letzten Wochen sehr wenig Shows gab. Man darf dabei jedoch nicht vergessen, dass es ja hin und wieder auch im ZDF, bei RTL oder Pro7 eine Show am Samstagabend gibt. Und viele Formate laufen inzwischen ja auch unter der Woche, etwa "Wer isses?" auf Pro7 oder "Das grosse Allgemeinwissensquiz" bei Sat.1. Die nehme ich auf und schaue sie dann an Samstagen, an denen es keine Show gibt. Da kann man auch die restlichen 26 Samstage gut füllen wenn man denn kein Krimifan ist.Andererseits kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen, dass ein "Gefragt - Gejagt XXL" so viel mehr kostet als die regulären Ausgaben.Batman schrieb am 08.07.2025, 06.19 Uhr:
dann sollen sie Filme bringen, die großen TV Shows sind doch eh tot, wer schaut das noch,
ich jedenfalls nicht ...Marcus Cyron schrieb am 07.07.2025, 22.02 Uhr:
Am Ende werden wahrscheinlich noch mehr drittklassige Serienkrimis gezeigt. Ist ja mittlerweile das Einzige, das den deutschen Michel noch vor den Bildschirm zieht. Von Fußball mal abgesehen.Krid H. Erne schrieb via tvforen.de am 07.07.2025, 19.31 Uhr:
Danke Herr von Hirschhausen.
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