Bayrischer als Adnan Maral alias "Toni" Freitag kann man kaum sein. Dass sich der Muster-Bajuware mit seiner türkischen Herkunft schwertut, sorgt in der Komödie "Servus, Schwiegersohn!" für Turbulenzen, als seine Tochter ausgerechnet einen türkischstämmigen Berliner als Zukünftigen präsentiert. Mit allen Mitteln versucht Toni, das Liebespaar schnellstmöglich auseinanderzubringen. Allerdings lässt sich Bräutigam Osman nicht so leicht vergraulen. Mike Marzuk inszenierte die Culture-Clash-Komödie, die für beste Unterhaltung sorgt. Toni Freitag (Adnan Maral) ist ein stolzer Familienvater, tüchtiger Handwerksunternehmer, aktives Mitglied im Schützenverein und vor allem eines: Bayer aus ganzem Herzen! Dass Toni eigentlich sein Spitzname ist und der Nachname Freitag von seiner Ehefrau Anne (Jule Ronstedt) stammt, das hat er ebenso wie seine türkische Herkunft nachhaltig verdrängt. Natürlich wünscht sich Toni für seine Tochter Franzi (Lena Meckel) ein bayrisches Mannsbild als Schwiegersohn, am liebsten den Dorfpolizisten Bene (Marco Bretscher-Coschignano) - der zudem eine gute Partie ist. Seine frisch verliebte Tochter möchte jedoch kurzentschlossen ihre Urlaubsbekanntschaft Osman Göker (Aram Arami) aus Berlin heiraten. Ein türkischer Schwiegersohn? Das geht für Toni gar nicht! Jetzt ist guter Rat teuer, um den ebenso gut aussehenden wie charmanten IT-Studenten wieder loszuwerden. Unerwartete Hilfe bekommt Toni ausgerechnet von dem Berliner Schwiegervater in spe, der ebenfalls ganz andere Heiratspläne für seinen Sohn hat. Auch Bene lässt sich etwas einfallen, um Franzi am Ende doch noch zu bekommen. Für Franzi und Osman beginnt nun schon vor dem Honeymoon die erste Bewährungsprobe.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.
Ausgezeichneter Film mit sehr guten Schauspieler (die Hauptdarsteller auch noch sehr gut aussehend) und mit einem Thema, dass leider für viele Menschen immer noch ein Thema ist, nämlich Ausländer. Dieser Film zeigt dass es auch ganz anders sein kann, okay es ist nur ein Film aber hoffentlich hilft es viele Leute keine Vorurteile zu haben.
Bilder
Von links nach rechts: Kameramann Diethard Prengel, Producerin Eva Tonkel, Fred Stillkrauth, Produzentin Franziska Maral, Produzent und Hauptdarsteller Adnan Maral, Jule Ronstedt, Aram Arami, Lena Meckel und Regisseur Mike Marzuk
Überraschung für Toni (Adnan Maral, li.): Seine Ehefrau Anne (Jule Ronstedt) und seine Tochter Franzi (Lena Meckel, re.) stellen ihm Osman Göker (Aram Arami) vor.
Familientreffen bei Toni (Adnan Maral, re.), Anne (Jule Ronstedt, li.) und Franzi (Lena Meckel, stehend): Mesut (Orhan Güner) und Farah (Siir Eloglu), die Eltern von Osman (Aram Arami), stellen sich vor.
Eine türkisch-bayrische Familie: Toni (Adnan Maral, sitzend) mit Ehefrau Anne (Jule Ronstedt), Tochter Franzi (Lena Meckel, stehend) und Schwiegersohn Osman (Aram Arami).
Der tüchtige Handwerker Toni (Adnan Maral, re.) mit seinem Mitarbeiter Maxl (Justus Schlingensiepen) und seinem Auftraggeber Leo Seidel (Michael A. Grimm, re.).