Wie sehr der Natur der Seychellen von Menschenhand geschädigt wird, zeigt sich nicht nur an den rasch wachsenden Müllbergen, sondern auch an den schrumpfenden Mangrovenwäldern und den immer häufiger durch Korallenbleiche gefährdeten Riffen. Der ansteigende Meeresspiegel bedroht die Koralleninseln mit ihrem Untergang und die Granitinseln mit dem Verlust der Strände und wirtschaftlichen Infrastruktur. Das politische Konzept der "Blue Economy", einer auf dem Meer und seinen Ressourcen beruhenden Wirtschaftsform, verbindet nachhaltiges Wirtschaften mit Natur- und Artenschutz. Zahlreiche NGOs, engagierte Naturschützer und Meeresbiologinnen unterstützen die staatlichen Initiativen zum Erhalt der Natur als eigentliche Lebensgrundlage von Staat und Bevölkerung. Einige versuchen, die Mangrovenwälder als wichtgsten Schutz gegen Küstenerosion und Extremwetterereignisse zu erhalten und möglichst wieder aufzuforsten. Andere widmen sich der Restaurierung von Korallenriffen - den "Kindergärten" vieler Meeresbewohner - oder dem Überleben seltener Vogelarten, wie dem Seychellenparadiesschnäpper.
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