Narges' mittlerer Name "Shahid" bedeutet "Märtyrer" und erinnert an ihren Urgroßvater, der im Zuge der Revolution im Iran 1907 umgebracht wurde. Nun will Narges Abstand von diesem Märtyrertum nehmen, indem sie den Namen offiziell streichen lässt. Sie trifft auf Hürden und Schwierigkeiten mit den deutschen Behörden, aber auch auf meinungsstarke Diskussionen mit anderen Iranerinnen und Iranern der Diaspora. Die Regisseurin Narges Kalhor schickt Schauspielerinnen und Schauspieler in dokumentarische Settings. Dabei wird nicht nur immer wieder die vierte Wand durchbrochen, sondern es wird auch virtuos gespielt mit der Subjektivität und den Hierarchien in der Filmherstellung sowie dem immer fehlerhaften Anspruch auf Wahrheit. Ähnlich wie schon in ihrem Abschlussfilm "In the Name of Scheherazade" springt Narges Kalhor auch hier mit viel Humor assoziativ durch die Handlung und ist dabei bereit, sehr viel Persönliches zu investieren.
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Auf Schritt und Tritt folgen Protagonistin Narges (Baharak Abdolifard, l.) die tanzenden Schatten der Vergangenheit, mittendrin ihr Urgroßvater (Nima Nazarinia).
Der Erzähler (saLeh roZati) trägt iranische Geschichte mit Hilfe eines Pardeh vor, einem schweren Vorhang, auf den die Bilder einer epischen Geschichte gemalt sind.
Auf Schritt und Tritt folgen Protagonistin Narges (Baharak Abdolifard, l.) die tanzenden Schatten der Vergangenheit, mittendrin ihr Urgroßvater (Nima Nazarinia).