„Sladek oder Die schwarze Armee“ entstand 1927/28 und zeigt ein düsteres Kapitel der Weimarer Republik. Antiheld dieses Stückes ist Sladek, ein junger, nach dem Ersten Weltkrieg gebrochener Mann, der sich an einem Fememord an seiner Geliebten beteiligte. Naivität und Opportunismus verstricken ihn tiefer in die verbrecherische Politik der „schwarzen Armee“. Als die Reichswehr von der „ordentlichen Staatsgewalt“ entwaffnet wird, kommen die Verantwortlichen ungeschoren davon, Sladek jedoch wird wegen Mordes der Prozess gemacht. Horváth hat dieses Stück in Berlin geschrieben. Es zeigt enge Parallelen zu den Vorgängen, die sich zu jener Zeit in Küstrin abspielten, von wo aus eine „nationale Revolution“ ausgehen sollte.
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