Leutnant von Kauenhofen hat die Aufgabe, der Gräfin von Bebenburg den Tod ihres im Duell gefallenen Mannes zu melden. Er gerät in den Bann dieser Frau, verliebt sich in sie und ist nicht imstande, ihr die Wahrheit zu sagen. Die Gräfin vermischt Poesie mit Wirklichkeit, spürt Geheimnisse statt Realität, verdrängt Wissen um der Illusion willen. Als die Behörden den Totenschein ihres Mannes sehen wollen, die Wahrheit ausgesprochen ist, würdigt die Gräfin den Leutnant keines Blickes mehr. Die gesellschaftliche Konvention siegt über den Traum von Poesie. Hier fällt in die preußische Realität ein Stück totgesagter Irrationalität, in deren Dialektik Abgründe sichtbar werden.
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