Renate Bertlmann ist eine Pionierin der österreichischen Performancekunst. Jahrzehntelang wurde ihr Schaffen von heimischen Galerien und Museen ignoriert. Nun sind ihre Werke in großen internationalen Museen zu sehen und erzielen Spitzenpreise. Seit den 1960er Jahren arbeitete sie beharrlich und unbeirrt an ihren Themen wie Liebe, Sexualität und Geschlechterrolle. Von ihren subversiv-ironischen und "schamlosen" Enthüllungen traditioneller Rollenbilder fühlten sich manche Männer auf den Schlips getreten. 2017 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis. Renate Bertlmann war die erste Frau in der über 100jährigen Geschichte der Teilnahme Österreichs an der Biennale in Venedig, die den Österreich-Pavillon mit einer Solo-Schau bespielen durfte. Anlässlich des 80. Geburtstags von Renate Bertlmann, blickt Susanne Riegler in ihrer Dokumentation "Später Triumph" auf eine Frau, die sich mit Leidenschaft und Humor der feministischen Kunst verschrieb.
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