Was bedeutet Stonewall für die LGBTIQ+ Community? Vieles hat sich seit dem Aufstand von 1969 getan, zum Beispiel waren die Bürgermeister von Berlin und Paris offen homosexuell. Im Gegensatz dazu wurde im reichen Brunei die Steinigung von Lesben und Schwulen wieder gesetzlich verfügt. In der Dokumentation reden anlässlich des 50. Jahrestages der gewalttätigen Unruhen in der New Yorker Christopher Street Künstler, Intellektuelle und Politiker darüber, was dieser Aufbruch für sie bedeutet hat und noch bedeutet. Es geht um queere Identität und die oft immer noch nicht leichte Frage des Coming-out, um Familiengründungen und Kinderwunsch, aber auch um Diskriminierung, Gewalt und Scham. Die Dokumentation vereint eine illustre Runde von Künstlern wie den kanadischen Weltstar Rufus Wainwright und der zur Ritterin geschlagenen transsexuellen französischen Schauspielerin, Sängerin und Bühnenkünstlerin Zazie de Paris, Schriftstellern wie Carolin Emcke, Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, und dem Isländer Kristof Magnusson, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, unter ihnen Claudia Roth und Frédéric Mitterrand. Für sie alle bedeutet Stonewall eine große Veränderung, doch Ausgrenzung, Gewalt und andere Gefahren sind noch weit verbreitet und vielerorts wieder auf dem Vormarsch.
(arte)
Daten
Weitere Titel: Das Erbe von Stonewall Stonewall - 50 Jahre danach
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