Auf der Flucht vor einer Gruppe Gaunern gerät Antoine Cardot "Tony" (Jean-Louis Trintignant) in Montreal zwischen die Fronten der Unterwelt. Nach einem Mord wird er von einer Gang gefangen, die eine gewagte Entführung in einem Krankenhaus plant. Gemeinsam mit der undurchsichtigen Sugar und der jungen Komplizin Pepper manövriert Tony zwischen Gier, Verrat und nackter Angst - bis der Plan in einem blutigen Fiasko zu entgleiten droht. Tony flieht vor einer Gruppe Gaunern nach Montreal und landet dort mitten in einer Abrechnung zwischen Gangstern. Er wird Zeuge eines Mordes, bei dem ihm das Opfer im Sterben 15.000 Dollar anvertraut. Die Killer fassen Tony, finden das Geld nicht und verschleppen ihn in ein abgelegenes Gasthaus auf einer Insel vor Montreal. Dort herrscht Charley, ein skrupelloser Bandenchef, der Tony mit dem Tod bedroht, falls er den Ort des Geldes nicht preisgibt. Um Zeit zu gewinnen, gesteht Tony schließlich, das Geld versteckt zu haben. Mithilfe von Sugar, Charleys scharfsinniger und undurchsichtiger Freundin, erreicht er, dass er nicht getötet, sondern in die Bande integriert wird. Die Gang plant eine hochriskante Entführung in einem Krankenhaus: Eine junge Frau, Schlüsselzeugin in einem großen Mafia-Prozess, soll trotz massiver Polizeibewachung entführt werden. Ein Gangsterboss hat eine Million Dollar Lösegeld dafür in Aussicht gestellt. Doch kurz vor dem Coup erfährt die Bande, dass die Zeugin bereits gestorben ist. Um den lukrativen Deal nicht platzen zu lassen, inszenieren die Kriminellen eine aufwendige Täuschung: Die junge Komplizin Pepper soll die Tote ersetzen, erst als entführte Geisel, dann als scheinbar befreites Opfer. Zwischen Maskerade, Manipulation und Gewalt gerät Tony immer tiefer in den Strudel der Ereignisse, während Misstrauen und Machtkämpfe innerhalb der Gruppe eskalieren. Ursprünglich sollte der Film David Goodis' Roman "Vendredi 13" adaptieren, entfernte sich aber im Schreibprozess immer stärker von der Vorlage; stattdessen flossen auch Motive aus Goodis' "La Pęche aux avaros" ein. Die von Francis Lai komponierte Filmmusik erlangte in Frankreich eigenen Kultstatus: Sie wurde in den 1970er-Jahren auf FR3 als Erkennungsmelodie für das Abendprogramm verwendet.
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