Ein regionaler, dokumentarischer Pop-Film, der sich spielerisch und kritisch mit den Egoismen einer verwirrten Protestgeneration auseinandersetzt. G8 Gipfel in Deutschland, Heiligendamm. Ein Sommermärchen, blühender Klatschmohn, der Himmel leuchtend blau. Ein bösartiger Zaun von unglaublichen Ausmaßen zerreißt die malerische Landschaft. Karawanen von Polizisten, Journalisten und Weltverbesserern ziehen tagelang wie eine mittelalterliche Bauernarmee aufeinander zu und spielen Krieg. Anderswo verzweifeln Künstler an einem Publikum, das Pop mit Protest verwechselt. Bob Geldorf predigt auf der Bühne "Deine Stimme gegen Armut" während die Rostocker Bevölkerung sich lieber eine Bratwurst holt. Linke Chaoten versuchen alles in Brand zu setzen, am Ende sind es doch nur ein Auto und ein paar Mülltonnen. Ein Team von rund 100 Teilnehmern erstellte in Heiligendamm innerhalb von zwei Wochen aus über 100 Kurzbeiträgen ein audiovisuelles Tagebuch in Spielfilmlänge. Entstanden ist ein keiner formalen Hierarchie verpflichteter Film mit verschiedensten Handschriften, der die Notwendigkeit von Anti-G8-Demonstrationen ebenso belegt, wie ihre Sinnlosigkeit. Obwohl der Film ursprünglich nicht als zusammenhängender Film vorgesehen war, entstand dann mit "Teatime in Heiligendamm" schliesslich eine Dokumentation, die mit dem Preis für den 'Most Valuable Documentary of the Year' der 'Cinema for Peace-Awards' ausgezeichnet und auf diversen Filmfestivals gespielt wurde.
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