Die beiden Geologen Sepp Friedhuber und Gero Hillmer glauben, dass der 14.000 Kilometer lange Ur-Amazonas einst von seinem historischen Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara nach Westen floss. Diese These können die Wissenschaftler aber nur halten, wenn beweisbar ist, dass Südamerika und Afrika einmal einen Kontinent zwischen Indischem und Atlantischem Ozean geformt haben. In "Ur-Amazonas - Fluss aus der Wüste" reisen Sepp Friedhuber und Gero Hillmer von den Anden bis in das vermutete historische Quellgebiet des Amazonas im Zentrum der heutigen Sahara. Auf ihrer Reise finden die beiden Wissenschaftler in der Sahara tatsächlich mehrere Indizien, die ihre These belegen könnten: zum Beispiel versteinerte Süßwasserfische und einen 230 Millionen Jahre alten Mesosaurier.
(3sat)
Die Sendereihe präsentiert populäre Naturwissenschaften in Dokumentarfilmen und -serien mit den Schwerpunkten "Tier" und "Natur".
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Ur-Amazonas
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ORF IIIORF III (Österreich)Di, 24.09.202413:35 hUr-Amazonas
3sat3satMi, 11.01.202305:16 hUr-Amazonas
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3sat3satMi, 28.07.202114:20 hUr-Amazonas
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Noch heute profitieren die Menschen am Amazonas von den Segnungen der Sahara. Passatwinde transportieren Wasser, das in der Sahara verdunstet nach Südamerika. Auf die Weise schafft die Wüste am anderen Ende der Welt ein grünes Paradies.
Der Amazonas ist bis heute der längste Fluss der Erde. Über 6400 Kilometer erstreckt er sich von der Quelle bis zur Mündung. Trotzdem ist der Gigant heute nicht einmal halb so lang wie der Ur-Amazonas, der vor 130 Millionen Jahren den Superkontinent Gondwana in seiner gesamten Breite durchfloss.
Der geheimnisvolle See Guelta Archai in der Sahara gilt als einer der Quellseen des Ur-Amazonas. Für die Karawanen ist er bis heute ein wichtiger Rastplatz - allerdings nicht ganz ungefährlich. In den Fluten des Sees lauern noch 6 Krokodile, letzte Überlebende einer Zeit als Wasser in dieser Region noch keine Mangelware war.
Die reichhaltigen Salzvorkommen von Demi im Tschad bilden heute die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung. Sie markieren die ursprüngliche Größe des Tschadsees, der vor 200 Millionen Jahren vom Ur-Amazonas durchflossen wurde.
Lastwagen sind die modernsten Fortbewegungsmittel in der Sahara. Trotz ihrer hohen "Belastbarkeit" werden die meisten Waren noch immer auf dem Kamelrücken transportiert. Die Trampeltiere sind genügsamer und werden mit den höchsten Sanddünen fertig.
Das Ultralightflugzeug ermöglichte den Forschern den nötigen "Überblick" über das unwegsame Gelände. Die starken Winde über der Sahara stellten für den Piloten jedoch eine enorme Herausforderung dar.
Die Nomaden im Tschad nennen sich selbst Goran. Ihre Vorfahren galten als die gefährlichsten Sklavenjäger der Sahara. Bis heute sind sie stolz darauf nicht sesshaft zu sein, denn nur Sklaven sind gezwungen, stets an einem Ort zu leben.
Eine faszinierende Expedition in die Erdgeschichte gibt der provokanten Frage nach dem Ursprung des Amazonas einen neuen Sinn: Sepp Friedhuber, Biologe aus Österreich, und Gero Hillmer, Doyen der deutschen Geologie, verfolgen in dieser Universum-Dokumentation den ehemals 14.000 km langen Lauf des Ur-Amazonas von den Anden bis in sein historisches Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara - eine filmische Reise in eine Epoche, als Südamerika und Afrika noch einen gemeinsamen Kontinent bildeten. Die beiden Wissenschafter reihen wie auf einer Perlenkette Indizien zum Beweis ihrer revolutionären These aneinander. Höhepunkt: Der Fund eines 230 Millionen Jahre alten Mesosauriers vor laufender Kamera. Ein Film von Herbert Habersack mit Unterstützung des BMBWK.
Eine faszinierende Expedition in die Erdgeschichte gibt der provokanten Frage nach dem Ursprung des Amazonas einen neuen Sinn: Sepp Friedhuber, Biologe aus Österreich, und Gero Hillmer, Doyen der deutschen Geologie, verfolgen in dieser Universum-Dokumentation den ehemals 14.000 km langen Lauf des Ur-Amazonas von den Anden bis in sein historisches Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara - eine filmische Reise in eine Epoche, als Südamerika und Afrika noch einen gemeinsamen Kontinent bildeten. Die beiden Wissenschafter reihen wie auf einer Perlenkette Indizien zum Beweis ihrer revolutionären These aneinander. Höhepunkt: Der Fund eines 230 Millionen Jahre alten Mesosauriers vor laufender Kamera. Ein Film von Herbert Habersack mit Unterstützung des BMBWK.