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Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft

(Lust For Life)USA, 1956
Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft
Bild: hr-fernsehen
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Filminfos

1934 hatte Irving Stone das Leben Vincent van Goghs in einem erfolgreichen Roman nachgezeichnet. Nach dieser Romanvorlage entstand Vincente Minnellis beispielhafte Leinwandbiografie, die Vincent van Goghs Lebensweg von seiner Zeit bei den belgischen Bergarbeitern bis zu seinem tragisch frühen Ende verfolgt. Im Zentrum steht die dramatische Begegnung zwischen den beiden eigenwilligen Malergenies van Gogh und Paul Gauguin. Zum 90. Geburtstag des Hollywood-Idols Kirk Douglas am 9. Dezember 2006 zeigt das Bayerische Fernsehen ihn in der Titelrolle, die zu seinen stärksten schauspielerischen Vorstellungen gehört. Sein Gegenspieler ist Anthony Quinn - ein unwiderstehliches Duo und ein starkes Duell. Douglas gewann für seine eindringliche Leistung den "Golden Globe" und den Preis der New Yorker Filmkritiker, verlor aber bei der Oscar-Verleihung gegen Yul Brynner in "Der König und ich", während sich Quinn als bester Nebendarsteller durchsetzen konnte. Der junge Pfarrerssohn Vincent van Gogh gehört zu jenen Menschen, die sich aufgerufen fühlen, das Leid und Elend in der Welt lindern zu helfen. Im Predigerseminar hält man ihn allerdings für einen hoffnungslosen Fall, denn er ist einfach nicht in der Lage, frei zu sprechen. So schickt man ihn in die berüchtigte Borinage, in das belgische Steinkohlenrevier. Als er zusammenbricht, kehrt van Gogh ins Elternhaus zurück. Mehr und mehr festigt sich in ihm die Überzeugung, dass er als Maler mehr zu sagen haben könnte als im geistlichen Beruf. Er malt die Bauern seiner Heimat; sein Vetter Mauve im Haag ermutigt ihn, sich künstlerisch weiterzubilden. Unterstützt wird er von seinem Bruder Theo, dem Vincent schließlich nach Paris folgt, wo er die französischen Impressionisten kennenlernt. Paul Gauguin wird sein Freund. Dann bricht van Gogh nach Arles auf, dort erlebt er einen wahren Schaffensrausch. Alle Zweifel an seiner Begabung sind wie weggeblasen, mit jedem Tag gewinnt er mehr Selbstvertrauen. Gauguin kommt zu ihm, zusammen malen die beiden in der Landschaft von Arles. Bald treten jedoch wachsende Spannungen zwischen ihnen auf, besonders trifft es Vincent, als Gauguin ihm vorhält, er lebe auf Kosten seines Bruders. In einem ersten Anfall von Geistesverwirrung schneidet van Gogh sich ein Ohr ab. Aus Furcht vor einem neuerlichen Anfall begibt sich der Maler in eine Heilanstalt. Todesahnungen bedrängen ihn und finden Niederschlag in den Bildern, die dort entstehen. Nach seiner Entlassung besucht Vincent noch einmal seinen Bruder Theo und dessen junge Frau. Als neue Krisen auftreten, gibt Theo ihn in die Pflege Dr. Gachets. Der kunstsinnige Arzt hat viel Verständnis für den wie besessen arbeitenden, aber seelisch verstörten Maler, doch auch er kann nicht verhindern, dass van Gogh einen Selbstmordversuch unternimmt, den er nur wenige Tage überlebt. 115?47 Vincente Minnelli hatte 1952 Kirk Douglas in "Stadt der Illusionen" zu seiner zweiten Oscarnominierung geführt, ein Jahr später erwies Douglas sich unter Minnellis Regie in der dritten Episode von "War es die große Liebe?" einmal mehr als grandioser Charakterdarsteller. Seitdem stand für den Regisseur, der jahrelang um das Projekt "Lust for Life" gekämpft hatte, fest: Douglas war sein van Gogh, "erstens wegen seiner äußeren Ähnlichkeit mit van Gogh, zweitens wegen seiner inneren Besessenheit - eine grandiose Voraussetzung für diese Rolle. Beide, van Gogh und Douglas, sind in ihren Gefühlsempfindungen extrem, entweder sie lieben oder sie hassen. Kirk war in dieser Rolle perfekt, er hat seine Figur geradezu nachgelebt ? Er arbeitete während der gesamten Dreharbeiten intensiv und zäh ? Er war mit seiner Rolle so beschäftigt, dass er kaum darauf achtete, wie er aussah und wie er im Bild war. Nicht die geringste Spur von der berüchtigten Eitelkeit des Stars", die man Douglas gern nachsagte - und die dieser selbst als Grundvoraussetzung für den Beruf des Schauspielers ansah. Douglas hatte sich mehr als gewissenhaft vorbereitet, "er studierte und erforschte alles, was den Maler betrifft, um sich in dessen Psyche hineinversetzen zu können". Er besuchte alle Lebensstationen van Goghs, studierte seine Gemälde bei zahllosen und endlosen Museumsbesuchen. Das Ergebnis war faszinierend - Douglas gelang "das beste Filmporträt eines Malers, das es jemals gegeben hatte". "Douglas darf sich auf Blicke, angedeutete Gesten und bestimmte Positionen beschränken, was er auch mit bewundernswerter Selbstverständlichkeit tut. Seine äußere Ähnlichkeit mit van Gogh, die einem hervorragenden Maskenbildner, aber ebenso sehr seinem intensiven Rollenstudium zu verdanken ist, gipfelt letztendlich in einer Art Seelenverwandtschaft" (Freddy Buache). Doch Mitte der 50er-Jahre konnten sich viele mit der Expressivität, dem Wahnsinn und dem Exzess auf der Leinwand nicht anfreunden. Kirk Douglas, am 9. Dezember 1916 geboren, gehört zu den großen Stars Hollywoods. In über 90 Filmen hat er zwischen 1946 ("Die seltsame Liebe der Martha Ivers") und 2004 ("Illusion") mitgespielt, etliche mitproduziert. 2003 bekam er den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk, der erste Oscar nach drei vergeblichen Anläufen: 1949 wurde er für den Boxerfilm "Zwischen Frauen und Seilen", 1952 für seine Darstellung des skrupellosen Hollywoodproduzenten in "Stadt der Illusionen", 1956 für "Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft" nominiert. Mit eisernem Willen hat sich Douglas, der 1995 einen Schlaganfall erlitten und die Sprache verloren hatte, zurückgemeldet, macht seit 1999 wieder Kino und verwirklichte sich einen alten Traum: In der Komödie "Es bleibt in der Familie" (2003) stand er zum ersten Mal mit Sohn Michael Douglas vor der Kamera. Und nicht nur das, auch Kirks Ex-Frau Diana, Michaels Mutter, war mit von der Partie. Das Vater-Sohn-Drama "Illusion" aus dem Jahr 2004 ist sein vorerst letzter Film geblieben.
(BR Fernsehen)
Rubrik: Biografie
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