Die Bregenzer Seebühne wird 2026 zur einzigartigen Kulisse für eine der populärsten Opern: Verdis "La Traviata", spektakulär neu inszeniert von Damiano Michieletto. Die dramatische Geschichte aus dem Paris des 19. Jahrhunderts verlegt der italienische Regisseur in die "Roaring Twenties" - in eine Welt der glamourösen Klubs und dekadenten Feste. Zentrales Bühnenelement ist ein über 25 Meter hoher, zerbrochener Spiegel. Nach Carl Maria von Webers "Freischütz" vor zwei Jahren steht mit "La Traviata" erstmals eine der beliebtesten italienischen Opern auf dem Spielplan der Bregenzer Festspiele. Die tragische Geschichte um die Pariser Lebedame Violetta Valéry basiert auf Alexandre Dumas' Roman "Die Kameliendame". Verdis Oper war bei der Uraufführung 1853 in Venedig zunächst ein Misserfolg - und entwickelte sich dann zu einem der meistgespielten Werke der Musikgeschichte. Damiano Michieletto, der sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen gibt, zählt zu den prägenden Opernregisseuren Europas. Er ist bekannt für seine bildstarken, filmisch geprägten Inszenierungen. Neben einem internationalen Solistenensemble stehen der Bregenzer Festspielchor sowie der Prager Philharmonische Chor auf der Seebühne. Es spielen die Wiener Symphoniker. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des ukrainischen Dirigenten Kirill Karabits.
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