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Wie laut soll ich denn noch schreien?
D, 2021
4 Fans- Wertung0 155768noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Der systematische sexuelle Missbrauch von Schülern der Odenwaldschule wird in "Wie laut soll ich denn noch schreien?" dokumentarisch aufgearbeitet. Der größte bekannt gewordene Missbrauchsskandal der deutschen Geschichte erschüttert die deutsche Öffentlichkeit seit seiner Aufdeckung in der Frankfurter Rundschau Ende 1999. Vorlage für den Film war die 2011 unter Pseudonym erschienene und 2012 mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnete Autobiografie des einstigen Odenwald-Schülers Andreas Huckele, der auch selbst am Film mitgewirkt hat.
Die Odenwaldschule galt einst als Eliteschule und Ort zukunftsweisender Pädagogik. Die Höhe, auf der sie lag, trug weithin den Namen Zauberberg – in Anspielung an Thomas Manns berühmten Roman über ein mondänes Sanatorium in den Schweizer Alpen. Der später als Pädokrimineller entlarvte Gerold Becker (1936–2010) leitete von 1972 bis 1985 die Odenwaldschule und galt bis zur Aufdeckung des Missbrauchsskandals als reformpädagogische und gesellschaftstragende Persönlichkeit. Als einer der vier Haupttäter der pädokriminellen Aktivitäten hinter der bürgerlichen Fassade der Odenwaldschule wählte Gerold Becker Jungen für seine Machenschaften aus. Dabei waren benachteiligte Jungen besonders gefährdet, die er mit Geschenken lockte und mit Drohungen einschüchterte.
Die umfassende Aufklärung der Geschehnisse, teilweise gegen den Widerstand deutscher Eliten, dauerte bis in die 2000er Jahre an. Keiner der Verantwortlichen verbüßte eine Gefängnisstrafe, alle Verfahren wurden eingestellt. Entschädigungszahlungen in Höhe der von Andreas Huckele geforderten 100.000 Euro pro Person wurden seitens der Schule abgelehnt.
Die Dokumentation verwendet filmische und fotografische Originalaufnahmen, die von Schülern der Odenwaldschule in den 1970er und 1980er Jahren erstellt wurden. Ergänzt wird dies um nachgestellte Szenen auf Grundlage der Erinnerungen Andreas Huckeles. Die nachgestellten Szenen sind dem Stil der in der erzählten Zeit üblichen Super-8-Filmtechnik nachempfunden. Die knallbunte Farbpalette der Alltagsgegenstände auf den Originalaufnahmen steht in einem beklemmenden Kontrast zu dem Grauen, von dem berichtet wird.
Der Film arbeitet mit zwei Zeitebenen – jener der Jetztzeit der Produktion im Jahr 2021 und der in Originalaufnahmen und Reenactments erzählten Zeit von Andreas Huckeles Leidensweg in der Odenwaldschule. In der Jetztzeit reflektiert Andreas Huckele (geb. 1969) selbst über seine Erlebnisse, teilweise in schlicht gehaltenen, frontalen Studio-Einstellungen. Seiner Erzählung verleiht dieses Setting eine beklemmende Plastizität und Gegenwärtigkeit.
Die Odenwaldschule galt einst als Eliteschule und Ort zukunftsweisender Pädagogik. Die Höhe, auf der sie lag, trug weithin den Namen Zauberberg – in Anspielung an Thomas Manns berühmten Roman über ein mondänes Sanatorium in den Schweizer Alpen. Der später als Pädokrimineller entlarvte Gerold Becker (1936–2010) leitete von 1972 bis 1985 die Odenwaldschule und galt bis zur Aufdeckung des Missbrauchsskandals als reformpädagogische und gesellschaftstragende Persönlichkeit. Als einer der vier Haupttäter der pädokriminellen Aktivitäten hinter der bürgerlichen Fassade der Odenwaldschule wählte Gerold Becker Jungen für seine Machenschaften aus. Dabei waren benachteiligte Jungen besonders gefährdet, die er mit Geschenken lockte und mit Drohungen einschüchterte.
Die umfassende Aufklärung der Geschehnisse, teilweise gegen den Widerstand deutscher Eliten, dauerte bis in die 2000er Jahre an. Keiner der Verantwortlichen verbüßte eine Gefängnisstrafe, alle Verfahren wurden eingestellt. Entschädigungszahlungen in Höhe der von Andreas Huckele geforderten 100.000 Euro pro Person wurden seitens der Schule abgelehnt.
Die Dokumentation verwendet filmische und fotografische Originalaufnahmen, die von Schülern der Odenwaldschule in den 1970er und 1980er Jahren erstellt wurden. Ergänzt wird dies um nachgestellte Szenen auf Grundlage der Erinnerungen Andreas Huckeles. Die nachgestellten Szenen sind dem Stil der in der erzählten Zeit üblichen Super-8-Filmtechnik nachempfunden. Die knallbunte Farbpalette der Alltagsgegenstände auf den Originalaufnahmen steht in einem beklemmenden Kontrast zu dem Grauen, von dem berichtet wird.
Der Film arbeitet mit zwei Zeitebenen – jener der Jetztzeit der Produktion im Jahr 2021 und der in Originalaufnahmen und Reenactments erzählten Zeit von Andreas Huckeles Leidensweg in der Odenwaldschule. In der Jetztzeit reflektiert Andreas Huckele (geb. 1969) selbst über seine Erlebnisse, teilweise in schlicht gehaltenen, frontalen Studio-Einstellungen. Seiner Erzählung verleiht dieses Setting eine beklemmende Plastizität und Gegenwärtigkeit.
(RTL)
Daten
Länge: ca. 80 min.
| Deutsche Stream-Premiere | Fr, 25.08.2023 (RTL+) |
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Regie: Nils Bökamp
- Produktion: Felix Kriegsheim, Daniel Minkov
- Bildgestaltung: Nikolai von Graevenitz
- Montage: Hannah Schwegel
Wie laut soll ich denn noch schreien? Streams
"Wie laut soll ich denn noch schreien?" ist als Video/Stream erhältlich:
Deutsch 720p ab € 5,83* Deutsch 1080p ab € 5,83*
Prime Video Zusatz-KanäleDeutsch 720p ab € 12,99*
Prime Video Zusatz-KanäleDeutsch 1080p ab € 12,99*
Streaming-Daten in Zusammenarbeit mit via JustWatch.
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