1941; irgendwo in Osteuropa: Ausgerechnet Schlomo, der Dorfnarr, bekommt es als Erster mit: Die deutschen Soldaten wüten unter den jüdischen Nachbardörfern und deportieren die Bewohner in Viehzügen mit unbekanntem Ziel. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das eigene Dorf an der Reihe sein wird. In ihrer Verzweiflung fasst die kleine Gemeinde einen tollkühnen Entschluss: Das Dorf wird sich selbst deportieren, bevor die Nazis es tun. Nicht zu einem unbestimmten Ziel, sondern direkt ins Gelobte Land - nach Israel. Der rumänische Regisseur Radu Mihaileanu hat mit "Zug des Lebens" ein bezauberndes "Rail-Movie" geschaffen, das sich ganz in der Tradition von "Der große Diktator" und "Sein oder Nichtsein" über den deutschen Nationalsozialismus lustig macht, ohne das Dritte Reich und den Völkermord zu verharmlosen. Der vielfach international ausgezeichnete Film wird von vielen Kritikern mit Roberto Benignis thematisch verwandtem Meisterwerk "Das Leben ist schön" auf eine Stufe gestellt.
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