Sie waren die Staatenlenker im Auge des Sturms: Gustav Stresemann und Aristide Briand hatten sich in den Jahren 1918 bis 1932 dem Wunsch verpflichtet, Deutschland und Frankreich zu versöhnen. Nach dem Ersten Weltkrieg bricht in Europa eine Zeit voller Chancen und Gefahren an. Die althergebrachten Strukturen, die Monarchien und die Wirtschaftssysteme sind zusammengebrochen. Alte Bündnisse gelten nicht mehr, die neuen werden zu Kolossen auf tönernen Füßen. Es gibt viel zu tun für diejenigen, die eine stabile Neuordnung mit dem Ziel eines dauerhaften Friedens schaffen wollen. Und sie müssen über ihre eigenen Schatten springen, denn der Krieg hat die Menschen traumatisiert und die Herzen verbittert. Trotzdem versuchen die Außenminister Frankreichs - Aristide Briand - und des Deutschen Reiches - Gustav Stresemann - ihre Länder in die Richtung eines geeinten Europas zu lenken. In ihren Augen ist es die einzige Lösung zur Sicherung des Friedens. Aber auch sie selbst sind hin- und hergerissen zwischen alter und neuer Ordnung, zwischen den Wünschen ihrer revanchistischen und nationalistischen Regierungen und ihren Herzen. Der filmische Mix aus Archivbildern und Nachinszenierungen zeigt faktenreich und emotional zwei Staatsmänner, die sich in schwierigen Verhandlungen nichts schenken, aber zugleich an ihrer gemeinsamen Vision festhalten. Auch wenn diese zwei Menschenleben nicht ausreichen, um die Früchte ihrer Arbeit zu ernten - die Samen haben sie für die nächste Generation gesät. 1926 bekommen Aristide Briand und Gustav Stresemann den Friedensnobelpreis verliehen. Es ist ein Zeichen des Glaubens der Völker der Welt an ein Europa in Frieden.
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Ulrich Gebauer als Gustav Stresemann, der sowohl als Außenminister als auch als Kanzler der Weimarer Republik leidenschaftlich für eine Einigung mit Frankreich und ein friedliches Europa kämpfte.
Ulrich Gebauer als Gustav Stresemann liest begeistert eine Depesche des französischen Außenministers Briand, in dem dieser die Gesprächsbereitschaft seines Landes mit Deutschland ankündigt.
Ulrike Knobloch als die einer jüdischen Kaufmannsfamilie entstammenden Käte Stresemann erzählt vom Gerede der Leute über ihre Ehe mit Gustav Stresemann.
Annika Olbrich als Louise Weiss, Herausgeberin der Zeitschrift L’Europe Nouvelle, in der sowohl Aristide Briand als auch Gustav Stresemann Texte veröffentlichten.
Ulrich Gebauer als Gustav Stresemann (l.) und Michael Mendl als Aristide Briand (r.) treffen sich zu einem ungestörten Gespräch abseits des offiziellen Protokolls. 1926 erhielten beide den Friedensnobelpreis.
Michael Mendl als Aristide Briand, der im Jahr 1862 in der Bretagne geboren wurde und am Meer aufwuchs. Er übernahm zahlreiche Ämter in den verschiedenen Kabinetten der Dritten Republik Frankreichs.
Christina Stresemann, Enkelin von Gustav Stresemann, ist Richterin am Bundesgerichtshof und berichtet über die gesundheitlichen Beschwerden ihres Großvaters in seiner politisch turbulentesten Zeit.
Ulrich Gebauer als Gustav Stresemann, der sowohl als Außenminister als auch als Kanzler der Weimarer Republik leidenschaftlich für eine Einigung mit Frankreich und ein friedliches Europa kämpfte.
Annika Olbrich als Louise Weiss, Herausgeberin der Zeitschrift L’Europe Nouvelle, in der sowohl Aristide Briand als auch Gustav Stresemann Texte veröffentlichten.
Michael Mendl als Aristide Briand, der im Jahr 1862 in der Bretagne geboren wurde und am Meer aufwuchs. Er übernahm zahlreiche Ämter in den verschiedenen Kabinetten der Dritten Republik Frankreichs.
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Ulrich Gebauer als Gustav Stresemann liest begeistert eine Depesche des französischen Außenministers Briand, in dem dieser die Gesprächsbereitschaft seines Landes mit Deutschland ankündigt.
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