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45 Jahre Bilder aus Übersee
Das "Live-Earth"-Konzert am vergangenen Wochenende war mal wieder ein perfektes Beispiel für die Selbstverständlichkeit, mit der wir heutzutage Live-Fernsehbilder aus aller Welt anschauen können. N24 übertrug von früh bis spät live per Satellit von allen Konzerten rund um den Globus. Vor 45 Jahren gab es zum ersten Mal live - damals hieß es noch "direkt" - übertragene Bewegtbilder. Sie stammten vom US-amerikanischen Satelliten "Telstar", der am 10. Juli 1962 ins All geschossen wurde, einen Tag danach seine ersten Kontrollsignale ins Raumfahrtzentrum nach Florida schickte und zwei Wochen später auf Sendung ging.
In Frankreich sah man verschwommene Bilder von der Freiheitsstatue und den Niagarafällen und in Washington konnte man bei genauem Hinsehen den Elysée-Palast bewundern. So schlecht die Bilder auch waren - mit dem Ereignis an sich begann für das Fernsehen eine neue Ära, auch wenn der "Spiegel" die ersten Testsendungen eher spöttisch kommentierte: "Der Meilenstein flog etwas eiernd um die Erde herum, hat 200 Millionen Mark gekostet und zwölf weitere Millionen ließ sich die amerikanische Armee für seinen möglichen Abschuss bezahlen. Egal. Telstar stieg über den Horizont. Verzeihlich, dass wir ein Baseballspiel sahen, während uns John F. Kennedy über Telstar anredete."
"Telstar One", der erste zivile Kommunikationssatellit, kreiste in gerade mal 5000 Kilometern Höhe um die Erde – zu wenig für ausgedehnte Sendestrecken. Reportagen von 10 Minuten Länge waren das Höchste der Gefühle. In einer davon stellte ein amerikanischer Reporter seinen Landsleuten die ein Jahr zuvor errichtete Berliner Mauer vor.
Nachdem der erste "Telstar" nach nur 7 Monaten seinen Dienst verweigerte, startete unmittelbar danach im Mai 1963 mit "Telstar Two" sein Nachfolger, welcher dann schon immerhin in der Lage war, doppelt so lange Sendungen zu ermöglichen wie sein Vorgänger.
Die Olympischen Sommerspiele in Tokio 1964 waren dann der erste Härtetest. Zum ersten Mal konnten weltweit Live-Bilder von solch einem Großereignis gezeigt werden.
Heutzutage umspannt die Erde ein Netz aus Hunderten von Kommunikationssatelliten, die ihre Signale solange untereinander weiterfunken, bis sie schließlich beim gewünschten Empfänger ankommen. Sei es, bei der Fernsehanstalt, die daraus ihr Programm zusammenklöppelt, direkt in der Schüssel auf dem privaten Hausdach oder auch im Navigationsgerät im Auto.
Und wenn dann aus dessen Radio auch noch der einstige Nummer-Eins-Hit "Telstar" der britischen Band "The Tornados" ertönt, dann kann man ruhig auch mal dem Himmel für die nützlichen technischen Spielereien danken, die uns unterhalten und informieren.
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Leserkommentare
kleinbibo schrieb via tvforen.de am 11.07.2007, 15.04 Uhr:
Das waren Zeiten, in denen ferne Länder noch wirklich weit weg waren und man mit einer Erdumrundung auf vier Rädern noch Erstaunen hervorrufen konnte. (Heute bringt es das doch wohl nicht mehr wirklich, vermute ich.)
Hat eigentlich einer von euch damals frühe Satellitenübertragungen live gesehen?P.S.: Zur Fußballweltmeisterschaft 1970 konnte man doch schon live in Farbe auf das Spielfeld in Mexiko gucken, oder?
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