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Amerikanische Autorengewerkschaft WGA dr...

Amerikanische Autorengewerkschaft WGA droht mit Streik

04.04.2017, 10.20 Uhr - Bernd Krannich in Medien
Verhandlungen mit Fernsehproduzenten um Tarifvertrag stocken
Writers Guild of America
Bild: WGA
Amerikanische Autorengewerkschaft WGA droht mit Streik/Bild: WGA

Zehn Jahre nach dem letzten großen Streik in der amerikanischen Unterhaltungsbranche stehen die Zeichen erneut auf Konfrontation. Die Gewerkschaft der amerikanischen Film- und Fernsehautoren, WGA hat nach zunächst gescheiterten Verhandlungen mit der Produzenten-Vereinigung AMPTP einen Termin für eine Streik-Abstimmung angesetzt. Momentan wird das von Branchenbeobachtern allerdings als Säbelrasseln zur Verbesserung der Verhandlungsposition angesehen.

Am 10. April werden sich die Verhandlungsführer der WGA (Writers Guild of America) und der AMPTP (Alliance of Motion Picture and Television Producers) zu einer weiteren Verhandlungsrunde treffen. Für den 18. April hat die WGA nun zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen, bei der die Gewerkschaftsführung um eine Streikauthorisierung ersuchen wird. Dabei ist die Hoffnung der Gewerkschaft, durch eine Streikdrohung Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen zu können.

Wie schon vor zehn Jahren steht vor allem die Beteiligung der Autoren an den Einnahmen in den neuen Medien - Streaming-Plattformen und andere On-Demand-Einnahmen - im Zentrum der Forderungen. Der knapp 100-tägige Streik der Autoren zum Jahreswechsel 2007/08, der damals auch von der Schauspielergewerkschaft unterstützt wurde, drehte sich ebenfalls schon um eine Beteiligung an den Einnahmen aus den neuen Medien. Damals hatte sich die Gewerkschaft mit dem Erreichen von Minimalzielen zufriedengeben müssen, bei denen eine On-Demand-Auswertung deutlich schlechtere Entlohnung brachte, als eine vergleichbare Fernsehausstrahlung.

Durch die deutliche Stärkung des Medienkonsums über die neuen Medien zulasten des klassischen Fernsehens trocknen für die Autoren alte, langfristige Einnahmequellen aus den dortigen Residual-Zahlungen aus, die ihnen für jede Ausstrahlung dort zustehen. Das schwappt auch auf die gewerkschaftlich organisierte Krankenversorgung der Autoren über.

Eine weitere Problematik ist die sich verändernde Medienwelt. Früher arbeitete ein Autor, der bei einer Fernsehserie auch als Produzent beschäftigt war, häufig an 22 Episoden im Jahr mit. Mit dem Trend zu kürzer werdenden Serienstaffeln im Kabelfernsehen und bei den Streaming-Diensten sind es selbst für die in Lohn stehenden Autor-Produzenten oft nur noch acht, zehn oder 13 Folgen im Jahr. Ein Wechsel zwischen mehreren Serien ist für sie kaum möglich, entsprechend beklagen viele auf dieser eigentlich fortgeschrittenen Karrierestufe, dass ihr Jahreseinkommen kaum noch das eines "einfachen" Mitglieds des Autorenstabs übersteigt, deren Arbeitsleben (notgedrungen) deutlich "nomadischer" ist.

In der Entertainment-Industrie der USA verhandeln die einzelnen Gewerkschaften (die WGA, die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA, die Regisseur-Gewerkschaft DGA, etc) mit den jeweiligen Industrievertretern (eben AMPTP, Video-Spiele-Hersteller, Daytime, Werbeindustrie) in einzelnen Geschäftsfeldern. Gerade die Autoren und - zumindest bisher - die Schauspieler gelten hier als Vorreiter im Kampf für die Rechte und Einnahmequellen ihrer Berufsgruppen. In Sachen Primetime-Unterhaltung verweisen die Produzenten regelmäßig auf Kostendruck durch große Konkurrenzlage sowie die Tatsache, dass Serienproduktionen bei zu hohen Kosten gerne ins benachbarte Kanada auswandern - wobei die US-Gewerkschaften dann komplett leer ausgehen.

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