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Chefredakteur spricht von "Spitzelsystem"
ZDF

In wenigen Wochen muss Nikolaus Brender den Posten des ZDF-Chefredakteurs an Peter Frey abgeben (wunschliste.de berichtete). Zeit für den 61-jährigen, mit seinem bald ehemaligen Arbeitgeber abzurechnen. In einem vorab veröffentlichten Interview mit dem Spiegel prangert Brender ein internes Spitzelsystem im Sender an, "das davon lebt, dass Redakteure den Parteien Senderinterna zutragen". Brender bezeichnet diese Personen als "Inoffizielle Mitarbeiter" der Parteien, "wirklich vergleichbar mit den IM der DDR". Sein Bemühen sei es daher gewesen, "solche Spione wenigstens von Posten mit echter Verantwortung fernzuhalten".

Zudem kritisiert Brender das "Proporzdenken" und die "Rückgratlosigkeit" von Unionspolitikern wie Hessens Ministerpräsident Roland Koch, die über ihre Einflussnahme im ZDF-Verwaltungsrat für seine Abwahl verantwortlich zeichneten. (wunschliste.de berichtete) Die Umstände, die zu seiner Demission führten, hätten das ZDF beschädigt, so der Journalist. Die Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens habe schwer gelitten.

Zu seiner eigenen Zukunft äußerte sich Brender noch nicht konkret. Er wolle zunächst einmal die Angebote sondieren. Ein Engagement bei öffentlich-rechtlichen Sendern kann er sich aber nicht mehr vorstellen.


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Leserkommentare

  • klas schrieb via tvforen.de am 24.02.2010, 12.53 Uhr:
    http://www.dwdl.de/story/24888/exwdrintendant_lobt_klare_worte_brenders/

    mfG
    Klas
  • Sir Hilary schrieb via tvforen.de am 21.02.2010, 18.25 Uhr:
    Jo -mach Du mal den Anfang ,-))))
  • Tokeah schrieb via tvforen.de am 21.02.2010, 18.23 Uhr:
    Wahrscheinlich wüten bei den ÖR die Parteien und Lobbyisten so stark, dass deren Farben anrüchig wirken und sich langsam wie ein schleichender Sterbeprozess in allen Etagen instruiert.
    Dass die Politiker und Parteien die Wirkung der Medien kennen, mehr noch: dass sie sie für sich "instrumentalisieren" wissen wir seit Lenin. Das ist nicht neu. Das hat Führer AH so gemacht, Göbbels eingeschlossen, das hat Ulbricht und Honecker genauso genutzt wie seinerseits schon ein Adenauer und wie sie im Westen allen sonst noch so hiessen. Sogar Churchill und Roosevelt haben ausserhalb der deutschen "Zone" die Macht der Medien genutzt und wo man in der Welt hinschaut: Die Macht der Bilder und die Macht des Rundfunkes spielen den Mächtigen quasi in die Hände. Wer ein grosses Mass daran verwendet hat noch mehr Macht, sogar wenn es auch "nur" die Lobbyisten sind oder wären.
    Wenn dann sogar auch noch Quoten manipuliert werden, und das werden sie mit todtödlicher Sicherhiet, dann kann man erahnen, was hinter den Kulissen für "Kriege" toben. Mehr noch: Der "Missbrauch" kennt schon lange keine Grenzen mehr. Den Zuschauer kann das aber egal sein: Er hat nur jedes Jahr treudoof zu zahlen und dieses "System" quasi zu stützen.
    Das tue ich schon seit über 20 Jahren nicht mehr. Einer muss ja mal den Anfang machen.
  • SamMalone schrieb via tvforen.de am 21.02.2010, 16.40 Uhr:
    Schade...wirklich schade. Wobei ich mich Frage, wie er vom ZDF-Sessel aus die Geschehnisse bei allen anderen Sendern der ARD beurteilen will...oder warum schließt er ein ÖR-Angebot aus ?

    Gruß
    SM
  • Sir Hilary schrieb via tvforen.de am 21.02.2010, 16.14 Uhr:
    ,-))) Brender ist in der tat ein Verlust ! und ich als CDU mitglied bin froh nicht in Hessen zu leben -Koch ist für mich unwählbar geworden ! ! !


    Gruß Sir Hilary
  • beiderbecke schrieb via tvforen.de am 21.02.2010, 15.43 Uhr:
    Es wird immer deutlicher, welch Verlust Brender für das ÖR-System und speziell für das ZDF ist. Ebenso wächst mein Verständnis (nicht Zustimmung) für Herrn Koch - und warum er so gehandelt hat, wie er gehandelt hat.

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