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Grüne Gigantin auf Konfrontationskurs mit anderen Streaming-Anbietern
Tatiana Maslany als "She-Hulk: Die Anwältin"
Disney+/Screenshot
"She-Hulk: Die Anwältin": Disney+ ändert Starttermin, greift Konkurrenz an/Disney+/Screenshot

Oops, we did it again: Disney+ hat zum wiederholten Mal einen Serienstarttermin kurzfristig über den Haufen geworfen. Diesmal geht es um die Marvel-Serie  "She-Hulk: Die Anwältin", die für Mittwoch, den 17. August angekündigt war und nun einen Tag später, am 18. August, startet. Auch die weiteren Episoden der neunteiligen Staffel werden dann immer donnerstags veröffentlicht.

Strategie: Kommt doch auch donnerstags vorbei

Während andere Terminverschiebungen wie die von  "Star Wars: Andor" für den Außenstehenden zunächst wenig Sinn zu ergeben scheinen, kann sich der Branchenbeobachter den Hintergrund für die jetzige Ankündigung denken: Disney+ will Abonnenten an einem zusätzlichen Abend mit neuem Content abholen.

In Sachen Programmierung gibt es zwei Strategien: Auf Konfrontation gehen oder eben versuchen, "Lücken" zu erobern. Bei den US-Streamingdiensten hatte Netflix von Anfang an auf eine Veröffentlichung am Freitag(-morgen) gesetzt. Auch Apple TV+ nutzt diesen Wochentag.

Konfrontationskurs

Anfangs veröffentlichte auch Disney+ Serien und und Filme am Freitag. Mit der Verschiebung des Starts von  "Loki" auf den Mittwoch wurde damals eingeleitet (TV Wunschliste berichtete), dass nun Serien mittwochs kommen, Filme am Freitag - zwei Anlässe für die Abonnenten, die Disney+-App zu öffnen. Und zwei Gelegenheiten, dass sie nach dem Konsum einer teuren Prestigeproduktion in der App verbleiben: Da Disney+ mittlerweile wöchentlich häufig mehr als eine Prestigeproduktion aus einem der großen Franchises hat, nimmt man einen weiteren Programmtag in Beschlag.

Der Donnerstag dient bisher übrigens drei anderen, vor allem in den USA vertretenen Streamingdiensten als Veröffentlichungstag: Paramount+, Peacock und HBO Max stellen neue Episoden hier online - und sind damit ursprünglich vor allem Netflix aus dem Weg gegangen. HBO Max hat als Streaming-Partner der HBO-Serien zudem noch den Sonntagabend als zweites Standbein - am Sonntagabend streiten sich in den USA die Pay-TV-Sender HBO und Showtime sowie AMC ( "The Walking Dead"-Franchise) um die Zuschauer.

Das ist die Strategie bei Disney+

Mit dem jetzigen Terminwechsel bei "She-Hulk: Die Anwältin" lässt sich die Programmstrategie bei Disney+ wohl wie folgt analysieren: Am Mittwoch veröffentlicht man seit letzter Woche als Highlight die dritte Staffel von  "High School Musical: Das Musical: Die Serie" aus dem (zumindest in den USA) zugkräftigen "High School Musical"-Franchise. Das dortige Staffelfinale ist für den 14. September angekündigt - nach der Programmänderung schließt sich also am 21. September der Start von "Star Wars: Andor" als "Highlight am Mittwoch" an. Und mit "She-Hulk" greift man die Konkurrenz am Donnerstagabend an.

Neues von "She-Hulk"

Der Terminwechsel wurde im Umfeld einer Presseveranstaltung verkündet, wo die Macher der Serie Journalisten über "She-Hulk" informierten. Dabei gab es aber nur wenig Neues, was der engagierte Newsleser noch nicht wusste (TV Wunschliste berichtete).

Die Macher lobten vor allem die Chemie zwischen Gastdarsteller Charlie Cox und Tatiana Maslany. Kürzlich war bekannt geworden, dass Cox die Rolle als Anwalt Matt Murdoch aka Daredevil für Disney+ wieder verstärkt aufnehmen wird. Dabei kommt er auch zu "She-Hulk" (TV Wunschliste berichtete). Die Serie hat allerdings einen eher humorvollen Ton, während Daredevil ansonsten eher düster angelegt ist - häufig steht hier Murdochs von katholischer Lehre geprägte Überzeugung im Zentrum, vor allem der Grundsatz Du sollst nicht töten (jemanden wie den Kingpin kann man nicht stoppen, indem man ihn ins Gefängnis bringt - er kann auch von dort noch perfide Untaten begehen, Menschen ermorden lassen). Gelobt wurde von den Machern, wie Cox die Herausforderung meisterte.


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Leserkommentare

  • Stephan Zürich schrieb am 04.08.2022, 12.58 Uhr:
    Ist doch schön wie sich die Streamindienste sich gegenseitig bekriegen und dafür die Preise immer mehr erhöhen. Ach waren das noch Zeiten als man 20 plus Folgen pro Staffel hatte.