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Showrunner gibt Einblicke in Handlung des möglichen Ablegers
"The 100"
The CW
"The 100": Darum dreht sich das potentielle Spin-Off "The 100: Second Dawn"/The CW

"Anaconda" fungiert zugleich als achte Episode der aktuellen  "The 100" Staffel und als Backdoor-Pilot des potentiellen Prequels, das den Namen "The 100: Second Dawn" tragen könnte. Darin wird der Zuschauer in die Zeit der ersten nuklearen Apokalypse entführt und erfährt die spannende Hintergrundgeschichte von der Entstehung einer neuen Zivilisation auf der Erde: den Groundern. Darüber hinaus könnten jedoch auch andere Schauplätze wie die Raumstation "Ark" eine Rolle spielen. Showrunner Jason Rothenberg hat nun weitere Einblicke in die Handlungsplanung für den potentiellen Ableger gegeben - eine Serienbestellung liegt nun in den Händen von US-Sender The CW.

Der Backdoor-Pilot zeigt das Ende der Welt im Jahr 2052 durch die Augen der Familie Cadogan. Nachdem nukleare Raketen nahezu die kom0plette Bevölkerung ausgelöscht und die Erdoberfläche unbewohnbar gemacht haben, konnten nur wenige Menschen in Bunkern überleben. Bill Cadogan (John Pyper-Ferguson) ist der Anführer des Kults der Zweiten Dämmerung (engl.: Second Dawn) und besitzt einen Bunker, in den sich 1104 Menschen retten konnten. Darunter befinden sich auch seine Ex-Frau Grace (Crystal Balint), seine Tochter Callie (Iola Evans) und sein Sohn Reese (Adain Bradley). Innerhalb der Familie kommt es allerdings schnell zu Spannungen, als Callie mit ihrer Lösung zur Rettung der Menschheit die Pläne ihres Vaters durchkreuzt, während ihr Bruder dessen überzeugter Handlager ist.

Zwei Jahre nach der nuklearen Katastrophe kommt die geniale Wissenschaftlerin Becca Franco (Erica Cerra) von ihrer Raumstation Polaris mit ihrem Serum auf die Erde, das Menschen immun gegen die radioaktive Strahlung machen kann. Zudem hat Becca eine künstliche Intelligenz namens A.L.I.E. 2.0 bzw. die Flamme entwickelt, mit der sie die Menschheit retten will. Während Callie darin eine Option für die Rückkehr der Überlebenden auf die Oberfläche sieht, will der diktatorisch herrschende Bill die Menschen durch ein altes Portal auf einen anderen Planeten führen. Es kommt zum Aufstand im Bunker und zur Spaltung in zwei verschiedene Gruppen, denn Bill will Beccas KI für seine Zwecke nutzen. Ein ausführliches Recap zu "Anaconda" kann hier nachgelesen werden (Achtung! Enthält Spoiler zur aktuellen Staffel!).

Callie war gemeinsam mit ihrer Freundin Lucy (Nicole Muñoz) und dem Aktivisten August (Leo Howard) Teil einer Umweltbewegung namens Tree Crew, was ähnlich ausgesprochen wird wie der Name des Grounder-Clans Trikru in der Mutterserie. Bereits in ihrer Kindheit hat Callie eine Sprache entwickelt, die als Vorläufer des späteren Trigedasleng fungiert. Da Callie ihrem Bruder Reese (in der ersten Konklave) die KI abnimmt, wird sie damit zur ersten Bewahrerin der Flamme, welche einen Menschen mit Nachtblut zum Anführer bzw. Commander machen kann. Das Spin-Off würde also vor allem das direkte Nachspiel der nuklearen Apokalypse und die Entstehung der Grounder in den Fokus nehmen.

Dabei ist noch unklar, ob Callie auch der zweite Commander nach Becca wird, oder ob diese Aufgabe August oder sogar ihrem Bruder Reese zufallen könnte. Reese und Tristan (Craig Arnold), ein Handlanger von Bill Cadogan, wurden nämlich von diesem beauftragt, die Flamme zurückzuholen. Genau wie Callie und August haben auch Reese und Tristan durch das Serum von Becca schwarzes Blut bzw. Nachtblut erhalten, sodass sie im Laufe des Prequels auch als Gegenspieler von Trikru fungieren und einen anderen Clan wie z.B. Azgeda bzw. Ice Nation begründen könnten. Das würde die anhaltende Feindschaft zwischen Trikru und Azgeda erklären. Dafür würde auch Rothenbergs Aussagen sprechen, der die intensive Geschwisterrivalität als einen zentralen Punkt seiner Serienidee beschreibt. Für weitere Einblicke darin würden auch Flashbacks zur Zeit vor der nuklearen Katastrophe sorgen - wie etwa in der Serie "Lost" würden diese Rückblicke in die Zeit "vor" der Katastrophe aktuelle Entscheidungen in der Postapokalypse in Kontext setzen.

Neben der Entstehung der Grounder-Kultur und dem Schicksal der Familie Cadogan könnte das potentielle Spin-Off jedoch auch noch andere Aspekte aus der Geschichte von "The 100" beleuchten, wie Showrunner Jason Rothenberg nun in einigen Interviews verraten hat. Demnach verfolgt er Pläne, auch die Anfänge der Ark zu beleuchten, die zunächst aus 12 (mit Polaris 13) einzelnen Stationen bestand und sich erst zwei Jahre nach der Apokalypse zu der großen Raumstation zusammenfand. Damit könnte das Prequel die Geschichte der Vorfahren von Protagonisten aus der Mutterserie wie Clarke (Eliza Taylor), Bellamy (Bob Morley) oder Kanzler Jaha (Isaiah Washington) erzählen. Laut Aussagen gegenüber TV Line zieht es insbesondere einen Charakter ins All, um auf Beccas alter Station Polaris mehr Nachtblut-Serum herzustellen.

Somit wäre genug Material für mehrere Staffeln vorhanden, die Bestellung des Spin-Offs ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Sollte The CW dem Prequel kein grünes Licht geben, könnte die Serie auch bei Netflix oder HBO Max landen. Einfluss auf diese Entscheidung könnte im Moment vor allem das Interesse der Zuschauer ausüben, wie Rothenberg immer wieder betont. Seit der Ausstrahlung des Backdoor-Piloten laufen in sozialen Medien Petitionen unter den Schlagworten #PickUpThe100Prequel, #WeWantThe100Prequel und #SecondDawn.


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