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"The Fortress": Dystopisches Zukunftsszenario kommt ins Erste

von Bernd Krannich in News national
(01.03.2024, 16.20 Uhr)
Norwegen schottet sich durch Mauer von Europa ab
"The Fortress"
ARD Degeto/Maipo Film/Viaplay
"The Fortress": Dystopisches Zukunftsszenario kommt ins Erste/ARD Degeto/Maipo Film/Viaplay

Norwegen im Jahr 2028: Nachdem große Flüchtlingsströme in Europa für Chaos sorgen, verkündet der norwegische Premierminister, dass sich das Land abschirmen und hinter einer großen Mauer verbergen werde. Neun Jahre später muss die Nation dafür die Zeche zahlen. Das ist die Prämisse der norwegischen Serie  "The Fortress" (OT: "Festning Norge"), die am Freitag, den 12. April ab 23.50 Uhr im Ersten mit vier Folgen am Stück ausgestrahlt wird. Bereits morgens steht die Serie in der Mediathek auf Abruf zur Verfügung.

Die Idee zu "The Fortress" entspringt der Zeit der großen Flüchtlingsströme, die vor ISIS aus dem Nahen Osten fliehend über Griechenland bis nach Skandinavien führten und in der manche politische Kräfte nach Abschottung riefen. Entwickelt wurde die Serie für den nordischen Streaminganbieter Viaplay, der bis vor Kurzem noch ehrgeizige, internationale Expansionspläne hatte, diese aber drastisch zusammengekürzt hat.

In der Serie hat Norwegen sich also drastisch abgeschottet, als in Europa eine weitere Pandemie und Krieg die Menschen entwurzelten. Durch den Bau einer gewaltigen Mauer hat man sich eingeigelt, kann durch eigene Rohstoffe (geothermische Energie, Fischzuchten) überleben. Es herrscht eine Idylle, während im benachbarten Schweden Chaos herrscht. Ein Chaos, das gegen die Mauer anschwappt und zu teils dramatischen Szenen an den wenigen Grenzübergängen führt, die vom Militär gesichert sind.

Doch dann schlägt die Situation für Norwegen um: Ein rätselhaftes Virus befällt zunächst die Fischbestände, springt später auf die Menschen über. Norwegen ist in seinem Kampf gegen die Seuche nun eigentlich auf Hilfe von außen angewiesen, hat diese aber ausgesperrt - die bisherige Schutzmauer ist zum Gefängnis geworden.

"The Fortress" beleuchtet die Situation auf unterschiedlichen Ebenen. Ein Handlungsstrang dreht sich um den Premierminister Heyerdahl (Tobias Santelmann), der sich anfangs noch in seinen Erfolgen sonnen kann, den Norwegern Wohlstand gegeben zu haben.

Eine zweite Handlung dreht sich um die junge Biologin Esther (Selome Emnetu), die in Norwegens Aquakulturen tätig ist, die anfangs die Nahrungsmittelversorgung stützen. Sie erkennt schließlich Probleme mit nicht wirksamen Impfungen, die der verantwortliche Wissenschaftler Stefan Keyn (Espen Reboli Bjerke) noch zu verheimlichen versucht.

Ein dritter Handlungsstrang geht an die abgrenzende Mauer. "Vor" der stehen die Briten Charlie (Russell Tovey) mit seinem Baby Hope sowie Uma (Nina Yndis) und versuchen, nach Norwegen einzureisen. Auch für Uma trotz gültiger Papiere und Einreiseerlaubnis eine Unmöglichkeit.


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Leserkommentare

  • GerneGucker schrieb via tvforen.de am 10.04.2024, 00.29 Uhr:
    "Morgens" heißt vermutlich nicht "ab morgen", sondern am Morgen des 12.4.
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 10.04.2024, 00.56 Uhr:
    GerneGucker schrieb:
    "Morgens" heißt vermutlich nicht "ab morgen",
    sondern am Morgen des 12.4.
    Oops, du hast recht, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das s hatte ich tatsächlich übersehen. Danke dir!
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 10.04.2024, 20.37 Uhr:
    chrisquito schrieb:
    GerneGucker schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > "Morgens" heißt vermutlich nicht "ab morgen",
    > sondern am Morgen des 12.4.
    Oops, du hast recht, wer lesen kann, ist klar im
    Vorteil. Das s hatte ich tatsächlich übersehen.
    Danke dir!

    Zu meiner Ehrenrettung muss ich allerdings noch sagen, dass das "bereits morgens" etwas gewöhnungsbedürftig ist. Andere Serien und Filme gibt es deutlicher länger im Voraus in den Mediatheken.
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 09.04.2024, 20.54 Uhr:
    Kann es sein, dass das aus der Mediathek schon wieder raus ist?
  • Dr. Seltsam schrieb am 04.03.2024, 00.01 Uhr:
    "Norwegen ist in seinem Kampf gegen die Seuche nun eigentlich auf Hilfe von außen angewiesen, hat diese aber ausgesperrt – die bisherige Schutzmauer ist zum Gefängnis geworden."

    Scheinbar gibt es in Norwegen kein Internet um sich Hilfe von Außen zu holen.Wenn man sich abschottet, warum ein Grenzdurchgang zu Schweden? Die Serie hat schon Logiklöcher ohne das man sie gesehen haben muss.
  • Flapwazzle schrieb am 02.03.2024, 09.50 Uhr:
    "während im benachbarten Schweden Chaos herrscht'
    Ist ja bis auf die Mauer gar keine Dystopie.
    Die Serie klingt mit der Thematik rund um das Virus und dass das selbstgebaute Refugium zum Gefängnis wird grundsätzlich interessant.