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Onkel Heini und der Gockel Konstantin
"Neues aus Uhlenbusch" mit Hans-Peter Korff als Onkel Heini
ZDF
Serien unserer Kindheit: "Neues aus Uhlenbusch"/ZDF

Unsere beliebte Reihe "Serien unserer Kindheit" geht weiter: Diesmal teilt TV Wunschliste-Autorin Vera Tidona ihre Erinnerungen an "Neues aus Uhlenbusch", die zu einer ihrer ersten Lieblingsserien zählt.

Zu meinen frühesten Fernseherinnerungen der Kindheit gehören neben der  "Sendung mit der Maus",  "Löwenzahn" mit Peter Lustig oder der  "Sesamstraße" zweifelsfrei Onkel Heini und die Kinder aus Uhlenbusch. Die Erstausstrahlung der Kinderserie  "Neues aus Uhlenbusch" über das Leben in einem norddeutschen Dorf fand Weihnachten 1977 statt. Gesehen habe ich die insgesamt 40 Folgen der Serie jedoch erst etwas später im Rahmen des  "ZDF-Ferienprogramms" mit Anke und Benny.

Intro zur Serie "Neues aus Uhlenbusch"

Das bunt gemischte Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche war für all diejenigen ein Muss, die die Sommerferien zuhause auf Balkonien oder im heimischen Garten verbrachten, statt in die Ferne zu reisen. Eine noch sehr junge und schon damals recht aufgeweckte und schlagfertige Anke Engelke führte gemeinsam mit ihrem älteren Moderationskollegen und Sänger Benny Schnier durch die Sendung. Neben allerlei Spielen, Aktionen und Musik gab es vor jungem Live-Publikum vor allem eine kunterbunte Mischung aus Filmen und Serien, die wir alle vor dem Bildschirm verschlungen haben - wie eben "Neues aus Uhlenbusch".

Uhlenbusch mit dem Gockel Konstantin

Allein schon die Titelmusik der Serie "Neues aus Uhlenbusch" von Graziano Mandozzi ist ein echter Ohrwurm und weckt wunderbare Erinnerungen: Für Gockel Konstantin hat Fliegen keinen Sinn. Er muss am Boden bleiben und uns die Zeit vertreiben. Au weia, au weia, der Hahn legt keine Eier. Au weia, au weia, der Hahn legt keine Eier...

Originalschauplätze in Norddeutschland

Gedreht wurde die 40-teilige Serie zwischen den Jahren 1977 und 1982 in den norddeutschen Gemeinden Rehburg-Loccum, Wiedensahl, Evessen, Bornum am Elm, Königslutter am Elm und Räbke. Tatsächlich existieren zwei Orte mit dem Namen Uhlenbusch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die wohl Ideengeber für die Serie waren.

Bis heute sind die teilnehmenden Gemeinden stolz darauf, dass ihr Dorf einmal Dreh- und Angelpunkt der Serie war und wer genau hinschaut, kann so manches Gebäude oder den Dorfplatz wiederfinden. Etwa trägt der Kindergarten von Loccum seitdem den Namen "Uhlenbusch", schließlich gehört er zu dem Ort, wo alles begann.

Ausgangspunkt der Serie waren nämlich die Erzählungen des Loccumer Autors Hans Heinrich Strube, der nach dem Vorbild seiner eigenen Kinder das Buch "Die Höhle im Baum: Geschichten aus Uhlenbusch" Ende der 1970er Jahre herausbrachte. Als die ZDF-Redaktion das Buch entdeckte, war die Idee zur erfolgreichen und beliebten Kinderserie geboren, an der sich Generationen von Kindern erfreuten.

Zuletzt wurden im Jahr 2012 und 2013 vereinzelte Folgen von "Neues aus Uhlenbusch" bei ZDFneo und im KiKA wiederholt (TV Wunschliste berichtete). Inzwischen ist eine DVD-Box der gesamten Serie erschienen und auch bei unserer Schwesterseite retro-tv darf die Serie nicht fehlen.

Die bisherigen Texte aus der Reihe "Serien unserer Kindheit"


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Leserkommentare

  • Discostewart schrieb am 21.04.2021, 12.53 Uhr:
    Eine wunderbare Zeit... so unbeschwert und schön!
  • Minion schrieb am 21.04.2021, 02.01 Uhr:
    Ich glaube "Onkel Heini" wird man nie vergessen!!!! Ich hab die Serie auf DVD und bin stolz drauf!Bei dem heutigen TV Programm sollte sich das ZDF echt mal überlegen,nicht wieder so alte Sachen bei NEO zu zeigen,wie etwa Weihnachten mit "Traumschiff" oder "Schwarzwaldklinik"
  • VolkerZockstein schrieb via tvforen.de am 18.04.2021, 12.33 Uhr:
    Neues aus Uhlenbusch mit Onkel Heini, Oma Piepenbrink, Tante Appelboom und Gockel Konstantin gefällt mir auch heute noch.
    Die Serie gibt es zum Glück auch komplett auf DVD
    https://www.amazon.de/dp/B0017UYT2M?tag=wunschliste&linkCode=ogi&th=1&psc=1&ascsubtag=f5026