Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • sobald ein neuer Termin feststeht (ca. 3-6 Wochen vorher)
  • einen Tag vor der Ausstrahlung
  • täglich im "TV-Planer" für alle ausgewählten Serien und Filme
  • wöchentlich im Newsletter mit allen Serienstarts der Woche (Änderung/Löschung ist jederzeit unter www.wunschliste.de/login möglich)
  • Ich willige ein, dass ich kostenlos per E-Mail informiert werde. Diese Benachrichtigungen (z.B. TV-Sendetermine, Streaming-Tipps und Medien-Neuerscheinungen) können jederzeit geändert und deaktiviert werden. Mit der Speicherung meiner personenbezogenen Daten bin ich einverstanden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Ich kann die Einwilligung jederzeit per E-Mail an kontakt@imfernsehen.de oder per Brief an die imfernsehen GmbH & Co. KG, Aachener Straße 364-370, 50933 Köln widerrufen. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und erkläre dazu mein Einverständnis.
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten

Urteil: Böhmermanns Schmähgedicht bleibt größtenteils verboten

Urteil: Böhmermanns Schmähgedicht bleibt größtenteils verboten

15.05.2018, 15.06 Uhr - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste in Medien
Böhmermann und Erdogan scheitern vor Gericht
Jan Böhmermann
Bild: obs/ZDFneo/Ben Knabe
Urteil: Böhmermanns Schmähgedicht bleibt größtenteils verboten/Bild: obs/ZDFneo/Ben Knabe

Es mittlerweile mehr als zwei Jahre her, seit Jan Böhmermann in seinem "Neo Magazin Royale" das berühmt-berüchtigte Schmähgedicht über den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan vorgetragen hat. Jahrelang beschäftigte der Fall die Gerichte. Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) in Hamburg urteilte nun, dass wesentliche Passagen des Gedichts weiterhin verboten bleiben.

Bereits am 10. Februar 2017 hatte das Landgericht Hamburg entschieden, dass weite Teile des Schmähgedichts von Böhmermann verboten werden und nicht mehr veröffentlicht werden dürfen. Damit gab das Gericht der Klage Erdogans teilweise Recht. Er müsse die strittigen Passagen nicht hinnehmen, weil sie sein allgemeines Persönlichkeitsrecht im Kernbereich berührten.

Dem türkischen Präsidenten war dies allerdings nicht genug: Er legte Berufung ein, weil er erzielen wollte, dass das komplette Gedicht verboten wird. Böhmermann legte seinerseits ebenfalls Berufung ein - mit dem Ziel, dass das gesamte Schmähgedicht weiter verbreitet werden darf. Das OLG lehnte mit seiner heutigen Entscheidung sowohl die Berufung Böhmermanns als auch die Erdogans ab.

"Der Senat hält es für zweifelhaft, dass der angegriffene Beitrag als Kunst im Sinne des Grundgesetzes einzustufen ist", erklärte das OLG. Es fehle an der nötigen Schöpfungshöhe. "Satire kann Kunst sein, muss sie aber nicht."


Beitrag melden

  •  

Leserkommentare

  • User_567324 schrieb am 17.05.2018, 01.11 Uhr:
    User_567324Unterirdischer Schulhofhumor für 15jährige. Einfach nur peinlich und schlecht, seine Quoten wie seine Inhalte. Harald Schmidt für Arme.
  • Mantis schrieb am 16.05.2018, 10.19 Uhr:
    MantisEin logisches Urtei. Nachvollziebar. Beleidungen dieser Art haben nichts mit Kunst zu tun.
  • Fernsehschauer schrieb am 15.05.2018, 18.24 Uhr:
    FernsehschauerManchmal liebe ich doch die deutschen Gerichte. Auch wenn Böhmermann Fanboys das weiter toll finden und es ihrer Meinung nach unter "Satire - Meinungsfreiheit" fällt, hab ich gleich gewusst das es eine Beleidigung ist...