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"Liza on Demand" endet mit Staffel drei
"Liza on Demand"
YouTube
YouTube verabschiedet sich endgültig von fiktionalen Eigenproduktionen/YouTube

Die Videoplattform YouTube hat verkündet, dass man die Eigenproduktion  "Liza on Demand" nach der dritten Staffel beenden wird, die aktuell produziert wird. Damit verabschiedet sich die Plattform laut Deadline endgültig von fiktionalen Eigenproduktionen.

Seinerzeit wollte YouTube im Rahmen des Starts eines Abomodells als YouTube Red (später YouTube Premium) auch hochklassige und mit "Primetime-Budget" ausgestattete Serien produzieren, um Netflix ein wenig Konkurrenz zu machen. Trotz einiger kreativer Erfolge - vornehmlich  "Cobra Kai" - scheiterte der Ansatz wirtschaftlich. So hörte der Dienst schließlich auf, bei externen Studios Serien zu beauftragen. Allerdings behielt man es bei, "YouTube-Stars" in kleineren fiktionalen Serien zu präsentieren. Mit dem nun beschlossenen Ende von "Liza on Demand" endet auch diese Phase. Die dritte Staffel wurde durch die Corona-Pandemie verzögert und soll im Verlauf des Jahres veröffentlicht werden.

Im Zentrum von "Liza on Demand" steht Liza Koshy als Liza Hertzler. Die verdient ihren Lebensunterhalt in der sogenannten Gig Economy - diverse kleine Dienstleistungen, die sie über die (fiktive) App Taskit annimmt. Dabei geht es für sie auch darum, immer wieder gute Bewertungen zu erhalten, während die Aufträge ständig für Überraschungen gut sind. Weitere Rollen haben Kimiko Glenn und Travis Coles, die Lizas Mitbewohner porträtieren, mit denen gemeinsam die Protagonistin die Höhen und Tiefen in den Zwanzigern durchlebt.

Nach dem Erfolg von Netflix hatten mehrere Tech-Unternehmen versucht, mit hochwertigen Serienproduktionen die Konsumenten zu ihren Internetangeboten zu holen. Mittlerweile haben sich YouTube und Facebook von dem Ansatz wieder verabschiedet (Facebook hat noch einige langfristige Serienbestellungen abzuwickeln). Einzig Apple leistet sich weiterhin die teure Investition in dem Gebiet, das ihm nur wenige Einnahmen bringt.

An die Stelle der Tech-Unternehmen sind nun verschiedene Medienkonglomerate getreten, die für Geld oder Werbung Neuproduktionen und Archivware in Streamingdiensten anbieten. Den größten Erfolg dabei hat The Walt Disney Company mit Disney+.


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