1984. 10-tlg. US-brit. Ärztesaga nach dem Roman von A. J. Cronin, Drehbuch: Don Shaw, Regie: Peter Jeffries ("The Citadel"; 1983).
Die Geschichte des Arztes Dr. Andrew Manson (Ben Cross) beginnt 1921 in einer kleinen Stadt, in der er seine erste Stelle antritt. Eigentlich ist er nur Assistenzarzt, muss jedoch gleich die komplette Versorgung der Patienten von Dr. Page (Tenniel Evans) übernehmen, der halbseitig gelähmt ist und die Gelegenheit nutzt, sich zurückzuziehen. Der Chirurg Philip Denny (Gareth Thomas), der ein Alkoholproblem hat, wird Mansons bester Freund. Manson lernt außerdem die Lehrerin Christine Barlow (Clare Higgins) kennen und heiratet sie.
In einer neuen Stadt mit einer neuen Anstellung werden sie zunächst glücklich, doch dann verliert die schwangere Christine ihr Kind und wird unfruchtbar. Mansons idealistische Berufsvorstellungen zerschlagen sich, und er hechelt nur noch Ruhm und Reichtum hinterher. Er betrügt seine Frau, die Ehe zerbricht beinahe, doch dann öffnen sich Manson die Augen, er wird wieder der hilfsbereite Arzt, und Christine und er finden wieder zueinander. Kurz darauf kommt sie bei einem Unfall ums Leben, und Manson wird wegen Pfuscherei angeklagt. Doch die Sache geht glimpflich für ihn aus, und er arbeitet fortan wieder mit Denny zusammen.
Cronins Roman war zuvor schon mehrfach verfilmt worden, fürs Kino erstmals 1938 mit Robert Donat in der Hauptrolle, als gleichnamige britische Fernsehserie 1960 mit Eric Lander. Diese wurde in Deutschland nicht gezeigt. Die Neuauflage lief ab 1987 auch in der ARD.