1968. 13-tlg. frz. Abenteuerserie von Cécile Aubry ("Belle et Sébastien"; 1965).
Ein kleiner Junge und ein großer Hund erleben aufregende Abenteuer. Sebastian (Mehdi El Glaoui) ist bei dem alten Jäger César (Edmond Beauchamp) und den Kindern Angelina (Paloma Matta) und Jean (Dominique Blondeau) in den französischen Alpen nahe der italienischen Grenze aufgewachsen. César hatte den Jungen adoptiert, nachdem er ihn zusammen mit zwei Zöllnern sechs Jahre zuvor aus einem Schneesturm in den Bergen gerettet hatte, den Sebastians Mutter nicht überlebte. Zur gleichen Zeit kam auf der anderen Seite der Berge eine Hündin zur Welt, die im Lauf der nächsten Jahre von einem grausamen Herrchen zum nächsten gereicht wurde, nun die Schnauze voll hat und ausbüchst. Die Polizei hält den weißen Hirtenhund für gefährlich und befiehlt, ihn zu töten. Jetzt kreuzen sich die Wege von Sebastian und dem Hund, den er Belle nennt. Die beiden werden beste Freunde. Sebastian tut alles, um Belle vor den schießwütigen Bergvölkern zu bewahren, und gemeinsam tun sie, was Kinder mit Tieren im Fernsehen am besten können: Sie retten Menschen und überführen Ganoven.
Cécile Aubry war eine erfolgreiche Schauspielerin, aber auch hinter den Kulissen außerordentlich vielseitig. Für Belle und Sebastian schrieb sie die Drehbücher, die auf ihrem eigenen Roman basierten, und führte zudem Regie. Der Hauptdarsteller, der sich im Abspann schlicht Mehdi nannte, war ihr Sohn. Er spielte auch später in Aubrys Serie Jérôme und Isabelle die Hauptrolle.
Die halbstündigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm.