Fernsehfilm
Fernsehfilm in 2 Teilen
Deutsche Erstausstrahlung: 15.04.1973 (ARD)
Sender: Das Erste, NDR, Bayerisches Fernsehen, WDR, hr-fernsehen, 3sat, einsfestival
"Smog" simuliert in einer fiktiven Fernsehsondersendung eine Umweltkatastrophe: Seit vier Tagen dauert eine bedrohliche Smog-Wetterlage im Ruhrgebiet an. Die - vom Menschen mitverursachte - Umweltkatastrophe bahnt sich langsam an. Zunächst wundern sich die Bewohner, dass es nicht hell wird, dann lösen sich im Säurenebel die Nylonstrümpfe der Hausfrauen auf. Schließlich verachtfachen sich die Todesanzeigen in den Zeitungen. Der Film behandelt die Katastrophe auf mehreren Ebenen: Stellvertretend für die betroffenen Bürger stehen die Arbeiterfamilie Rykalla und die Industriellenfamilie Grobeck. Außerdem schaut "Smog" in Politik und Verwaltung, die für die jeweiligen Maßnahmen des Katastrophenalarms zuständig sind, sowie in soziale Einrichtungen.
(Text: 3Sat)
mit Marie-Luise Marjan (Elivra Rykalla), Wolfgang Grönebaum (Franz Rykalla), Heinz Schacht (Opa Rykalla), Michaela Henner (Andrea Rykalla), Hans Schulze (Grobeck), Doris Gallert (Frau Grobeck), Edda Dohrmann-Pastor (Frl. von Schulz), Wolff Lindner (Stettner), Rudolf Jürgen Bartsch (Engelbrecht), Wilfried Szubries (Timpe), Konrad Horschik (Plötz), Alf Pankarter (Steinbrück)
Regie: Wolfgang Petersen
Drehbuch: Wolfgang Menge