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Deutsche Erstausstrahlung: 13.10.1994 (RTL)

Boulevardmagazin mit Birgit Schrowange, in dem Reportagen und Hintergrundberichte über meist "leichtere" Themen geboten werden.

Moderation: Birgit Schrowange

Fernsehlexikon
Wöchentliches Mischmagazin mit Birgit Schrowange.
Die Sendung besteht aus Verbraucherthemen, Boulevardgeschichten, Skurrilem und verschiedenen Vorwänden, halbnackte Frauen zu zeigen. Ihr Kern aber sind alle Arten von Tests. Mit versteckter Kamera überprüfte Extra u. a.: Wie sicher sind deutsche Flughäfen? Wie zuverlässig arbeiten Handwerker? Wie hochwertig sind Delikatessen wirklich? Wie gründlich werden Hotelzimmer gereinigt? Wie tot ist man, wenn man sich mit einem Cabrio überschlägt? Und, als Langzeittest: Wie lange gucken sich die Menschen im Fernsehen Sendungen mit absurden Versteckte-Kamera-Tests an?
Einzelne Tests machten Schlagzeilen: Ein Schlüsseldienst-Betrüger, den das Team überführte, wurde handgreiflich und später zu vier Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Und mit Hilfe kleiner Nudeln, die in abgepackte Fleischstücke im Supermarkt geschoben wurden, wies Extra nach, dass diese vermeintlich frischen Lebensmittel mehrfach umetikettiert teilweise bis zu zwei Wochen unterwegs waren.
1999 durfte Schrowange Monica Lewinsky interviewen, was einen gewaltigen Rummel auslöste. Viel Geld hatte RTL dafür an den britischen Sender Channel 4 gezahlt, der so einen Teil der Kosten für sein eigenes "Exklusiv"-Interview refinanzierte. Schrowange fragte "nicht nur als Journalistin, sondern auch als Frau" und stellte nach Ansicht der "Süddeutschen Zeitung" "die dämlichsten Fragen, die man für 300 000 Mark kaufen kann". Auf die Frage des "Stern", was ihr als Erstes an Lewinsky aufgefallen sei, sagte Schrowange: "Wie gut sie aussah. Das habe ich ihr auch gleich gesagt." Im April 2000 moderierte Schrowange, die sich selbst "Präsentatorin mit journalistischen Aufgaben" nennt, einen Beitrag über Behinderte mit den Worten an: "Es gibt Menschen, die sind so hässlich, dass sie froh sein können, sich selber nie auf der Straße zu begegnen." Sie entschuldigte sich später mit dem Hinweis, sie habe weder den Text geschrieben noch den Beitrag gesehen. Auf dem Höhepunkt der Schönheits-OP-Welle im Fernsehen übertrug Extra am 14. September 2004 knapp eineinhalb Stunden lang live eine Brustvergrößerung mit allen blutigen Details. Solche Extra-Ausgaben von Extra heißen "Extra - Spezial".
Extra war die erste RTL-Sendung für Birgit Schrowange, die gerade vom ZDF gekommen war. Dort hatte sie viele Jahre das Programm angesagt und war zu einem der Aushängeschilder des ZDF geworden.
Das Magazin lief erfolgreich montags gegen 22.00 Uhr, eine Verlegung im Herbst 2004 auf den Dienstag wurde nach drei Monaten wieder rückgängig gemacht. Die Sendezeit wurde von zunächst 45 später auf 75 Minuten verlängert. Schrowanges Vertreter ist ihr Lebensgefährte Markus Lanz.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung aus dem "Fernsehlexikon" von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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  • df schrieb am 26.04.2009:

    Hallo!
    Also bez. Rezept:
    für 4 Personen
    900 Gramm Mehl
    10 Gramm Hefe
    25 Gramm Salz
    1/2 Liter Wasser
    -------------------
    Die Folge findet sich unter:
    http://rtl-extra-kompakt.feedplace.de/post/rtl-extra-kompakt-16022009/
    ciao
  • Sylke Meerbothe (geb. 1960) schrieb am 04.03.2009:

    Zu dem Extra-Beitrag betreffend die immer schlechter werdende ärztliche Versorgung in Deutschland, kann ich nur sagen: Bravo Frau Schmidt, Sie haben wieder mal im falschen Land abgeguckt. Ich lebe seit fast 30 Jahren in Italien und hier ist die sanitäre Versogung des Otto Normal Verbrauchers katastrophal und zwar genau wegen dieser nun auch in Deutschland eingeführten Patientenpauschale, die der Hausarzt pro Patient bekommt, ob er ihn nun 20 mal im Monat sieht oder ein ganzes Jahr lang nicht. Die Folge ist, das Arztpraxen hier auch überhaupt keine Geräte besitzen, nur Grundausstattung wie Stetoskop oder Blutdruckmesser- ALLES andere wird im Krankenhaus oder konventionierten Labors gemacht, mit den dementsprechenden Wartezeiten (z.b. Ultraschall 6 Monate, Mammografie 1 bis 2 Jahre),und dem dazugehörigen Zeitaufwand: 1.Schritt Arztbesuch zum check und Überweisung, dann Termin holen beim zentralen Verteileramt, dann zum zugewiesenen Termin/Untersuchung, dann Ergebnisse abholen, dann wieder zum Hausarzt um Ergebnis zu besprechen !!! natürlich versucht jeder Patient, der nur irgendwie kann, die Leistung selber zu zahlen, um eben schneller dran zu kommen, aber viele können das nicht - letzten Monat habe ich persönlich mehr als die Hälfte meines Monatslohns bei Ärzten gelassen.... es kann also auch in Deutschland nur noch schlechter werden... fangt schon al an zu sparen oder wehrt Euch vehement aber nicht bei den Ärzten sondern den Behörden und Krankenkassen ...
  • Ruth Karla Edelhoff (geb. 1949) schrieb am 02.03.2009:

    Kassenpatient!!!!
    Wir sind vor 2 Jahren nach Ostfriesland gezogen.Ich war zu diesem Zeitpunkt "Langzeitkrankgeschrieben und mußte regelmäßig zum Arzt.Nach vielen Anfragen in Arztpraxen habe ich immer die selbe Auskunft bekommen - ihre Unterschrift für das Krankengeld können sie abholen als Patient können wir sie nicht aufnehmen nur akute Fälle.Durch Zufall habe ich einen Arzt empfohlen bekommen.Diesen Arzt habe ich in 2 Jahren ca.20 min. gesehen alles (Medikamente usw.)ist am Tresen abgehandelt worden.Jetzt habe ich eine Zusatzversicherung und werde Patient 1.Klasse!!und vor allem vielleicht kann ich wieder ohne große Schmerzen leben.Gott sei Dank, ich kann es noch bezahlen
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Daten

Ausstrahlungstermine
vonbisStationSendezeiten/Bemerkungen
2006RTL
03.01.200530.05.2005RTLMo 22.15 Uhr
13.09.200428.12.2004RTLDi 22.15 Uhr
17.10.199406.09.2004RTLMo gg. 22.15 Uhr
13.10.199413.10.1994RTL20.15 Uhr
Diese Tabelle ist durch einen Mausklick auf die Spaltenüberschriften sortierbar.
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