192-tlg. US Sitcom von Jeff Franklin ("Full House"; 1987-1995).
Drei Männer und ein Haufen Kinder. Der verwitwete Fernsehmoderator Danny Tanner (Bob Saget), sein Schwager Jesse Cochran (John Stamos) und sein bester Freund Joey Gladstone (Dave Coulier) wohnen im selben Haus und ziehen gemeinsam Dannys kleine Töchter D. J. (Candace Cameron), Stephanie (Jody Sweetin) und Michelle (Mary-Kate und Ashley Olsen) auf. Michelle ist anfangs noch ein Baby, beginnt aber bald, sooo süüüße Sachen zu sagen. Danny hat einen Putzfimmel und erträgt das Haus nur, wenn kein einziges Staubkorn herumliegt. Jesse ist ein ebenso cooler wie eitler Rockmusiker und steht auf Motorräder und Elvis, und Joey ist ein etwas kindischer Komiker und Stimmenimitator. D. J., das steht für Donna Jo, hat auch eine nervtötende Freundin, Kimmy Gibler (Andrea Barber). Jesse ändert seinen Nachnamen später in Katzopolous, nach seinen griechischen Großeltern. Er heiratet Dannys Co-Moderatorin Rebecca Donaldson (Lori Loughlin), und die beiden bekommen die Zwillinge Nicholas und Alexander (Daniel & Kevin Renteria und Dylan & Blake Tuomy-Wilhoit). Danny ist eine Weile mit Vicky (Gail Edwards) zusammen, D. J. mit Steve (Scott Weigner).
Nette, harmlose Samstagnachmittagsserie mit einigen guten Pointen, die sicher noch lustiger gewesen wären, wenn sie von talentierteren Kindern aufgesagt worden wären. Für die Zwillinge Mary-Kate und Ashley Olsen, die in ihre Serienrolle bereits hineingeboren wurden, war Full House der Anfang vom Reichtum. Sie wurden Teenie-Idole, drehten Filme, Videos und die Serie Ein Zwilling kommt selten allein, ließen sich als Puppen und auf unzähligen Fanartikeln vermarkten, machten Mode und Kosmetik, und als sie im Juni 2004 volljährig wurden, konnten sie über ein Vermögen von mehr als 400 Millionen US $ verfügen. Bis dahin hatte ihre Mutter die armen Kinder mit einem Taschengeld von 2000 US $ im Monat kurz gehalten.