1963-1966. 10 tlg. dt. Heimatserie von Fritz Eckhardt, Regie: Karl Ebert, Bruno Voges und Theo Mezger.
Gottfried Gscheidle (Willy Reichert) ist Bürgermeister in dem kleinen Ort Bad Krottenbrunn. Trotz schwäbischer Gemütlichkeit versteht er es, Probleme anzupacken und zu lösen. Mit diesem Tatendrang macht er sich Feinde, die ihm jedoch nichts anhaben können. Gscheidle kämpft um die Finanzierung einer Umgehungsstraße (wie zieht man Schwaben Geld aus der Tasche?), organisiert Stadtfeste und macht Bad Krottenbrunn zum anerkannten Kurort. Zu den Dorfbewohnern gehören Gottfrieds Schwester Gerlinde (Barbara Müller), seine Tochter Liesl (Christiane Timerding), der Gärtnereibesitzer Hugo Pfisterer (Oscar Heiler), zugleich ambitioniertes Gemeinderatsmitglied, Gemeinderat Hägele (Walter Schultheiß), Stadtdirektor Bönicke (Peter Oehme), Amtmann Kaiser (Ludwig Thiesen), Amtsdiener Schmälzle (Werner Veidt), die Sekretärin Fräulein Hutzenlaub (Doris Denzel), der Hotelwirt Erwin Schäuffele (Hans Elwenspoek), Mariele (Eva Mihel), Wurstfabrikant Bullinger (Oskar Müller), Frau Immel (Ilse Künkele), Regierungsrat Stärk (Hans Timerding) und der Bahnhofsvorstand (Hans Treichler).
Gemütlich-schwäbisch humorvolle Serie, die bundesweit erfolgreich war und im Südwesten ein Klassiker wurde. Die ARD zeigte die zehn Episoden in loser Folge, jede war zwischen 45 und 60 Minuten lang. Serienerfinder Fritz Eckhardt spielte gegen Ende der Serie in einer Nebelrolle als Gscheidles Schwager Diggelmann mit. 1982 kehrte er in dieser Rolle mit der neuen Serie Ich denke oft an Krottenbrunn in den Ort und ins Fernsehen zurück.