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Cologne Conference 2011 - Die Serienhighlights

von Roger Förster und Ralf Schönfeldt


"Terra Nova"

Jurassic Park meets TV
Cologne Conference 2011
Terra Nova
Bild: © 2011-2012 Fox and its related entities. All rights reserved.

Zum Inhalt:

Die Welt am Ende des 21. Jahrhunderts. Umweltverschmutzung und Überbevölkerung zwingen die Menschheit zu drastischen Maßnahmen. So wird eine strikte Politik verfolgt, die Eltern bestraft, die mehr als zwei Kinder bekommen. Als der Polizist Jim Shannon eines solchen Vergehens überführt wird, landet er in einem Hochsicherheitsgefängnis. Seiner Familie gelingt es, ihn zu befreien und zusammen mit ihm durch einen Raum-/Zeitspalt zu fliehen, der die Familie in ein Paralleluniversum und eine prähistorische Zeit katapultiert: Willkommen in "Terra Nova"! Hier haben bereits mehrere hundert Zivilistationsflüchtige unter der Leitung des Anführers Nathaniel Taylor eine Zuflucht geschaffen. Doch das vermeintliche Utopia entpuppt sich schnell als gefährlicher Ort: Nicht nur Dinosaurier bedrohen die menschliche Siedlung, auch eine Gruppe von Dissidenten sorgt für Unruhe. Außerdem werden Zeichen entdeckt, die auf eine mysteriöse alte Kultur deuten.

Die Mitwirkenden:

Die von Steven Spielberg mitentwickelte Science-Fiction-Serie präsentiert neben Jason O'Mara ("In Justice", "Life on Mars") und Stephen Lang ("Avatar", "Gods and Generals", "Gettysburg") erfreulich viele eher unverbrauchte Gesichter, z.B. Shelley Conn, Naomi Scott und Allison Miller.

Kurzkritik:

Die beeindruckenden Special Effects, die im ersten Viertel der Serie eine stark von "Blade Runner" inspirierte Zukunftsvision erschaffen und anschließend eine nicht weniger eindrucksvolle Urwaldlandschaft kreieren, können nicht über schablonenhafte Charaktere hinwegtäuschen: Hier der mutige Polizist, dessen einziges Verbrechen darin besteht, gegen eine unmenschliche Familienpolitik zu verstoßen, dort der edle, charismatische Lagerleiter, der gleich zu Beginn der Serie eine inspirierende Rede an die Neuankömmlinge hält, hier der aufmüpfige Sohn, dort die mysteriöse Anführerin der Rebellen.
Die Serie bedient leider zu viele Klischees, um ein echtes Interesse an den Charakteren zu erzeugen, liefert aber doch solide Unterhaltung als Mischung zwischen "Jurassic Park" und der kurzlebigen (in Deutschland noch nicht gezeigten) deutsch-britischen Sci-Fi-Serie "Outcasts".

   
3/5





Fortsetzung