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Nach der Lektüre von Salingers "Fänger im Roggen" beschloss Philippe Djian, Schriftsteller zu werden. Seit nunmehr rund 30 Jahren ist er damit erfolgreich. Nach eigener Aussage fasziniere ihn der Rohstoff Sprache mehr als das Geschichtenerzählen. Der Schriftsteller, so Djian, müsse das Werkzeug Sprache instand halten, um die Welt, in der wir leben, in der größtmöglichen Reinheit und Genauigkeit zu erfassen. Seine Beliebtheit verdankt Philippe Djian vor allem dem Bestseller "Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen" (1985), der von Jean-Jacques Beineix verfilmt wurde. Seit seinem Erstlingswerk "100 zu 1" (1981) landete Djian einen Erfolg nach dem anderen: "Verraten und verkauft" (1986), "Rückgrat" (1988), "Krokodile" (1989), "Pas de deux" (1991), "Matador" (1993), die Trilogie "Ich arbeite für einen Mörder", "Kriminelle" und "Heißer Herbst" (1994-98), die Reihe "Doggy Bag" (2005-2008), "Die Leichtfertigen" (2009) und zuletzt "Vengeances" (2011, noch nicht übersetzt). In seinem Werk thematisiert Djian immer wieder Gefühle und Leidenschaft. Neben Belletristik schreibt Philippe Djian Chansontexte und Theaterstücke.
(arte)
Länge: ca. 45 min.