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"Himmel, Herrgott, Sakrament": BR-Serienhit mit Stephan Zinner kehrt zurück

von Glenn Riedmeier in News national
(18.02.2026, 19.06 Uhr)
Neue Folgen der Pfarrer-Serie mit Erwin Steinhauer und Anne Schäfer
(v. l.) Anne Schäfer, Stephan Zinner und Erwin Steinhauer
BR/ORF/maze pictures GmbH/Argento Artistry/Barbara Bauriedl/Thomy von Kummant/Montage: BR
"Himmel, Herrgott, Sakrament": BR-Serienhit mit Stephan Zinner kehrt zurück/BR/ORF/maze pictures GmbH/Argento Artistry/Barbara Bauriedl/Thomy von Kummant/Montage: BR

Das BR Fernsehen hat im Herbst 2023 die Serie  "Himmel, Herrgott, Sakrament" an den Start gebracht, hinter der kein Geringerer als der bayerische Kult-Regisseur Franz Xaver Bogner ( "Irgendwie und sowieso",  "Zur Freiheit") steht. Die Hauptrollen spielen Stephan Zinner und Anne Schäfer. Mit über einer Million Zuschauern und bis zu 27,9 Prozent Marktanteil in Bayern war die erste Staffel ein voller Erfolg. Trotzdem ließ sich der Sender lange Zeit, doch nun geht es endlich weiter: Die zweite Staffel, die erneut in Kooperation mit dem ORF produziert wurde, wird ab dem 10. April immer freitags um 20.15 Uhr im Doppelpack im BR Fernsehen ausgestrahlt. Alle sechs neuen Folgen werden bereits vorab am 2. April in der ARD Mediathek auf Abruf zum Streamen bereitgestellt.

Die Serie lehnt sich an das gleichnamige Sachbuch von Pfarrer Rainer Maria Schießler an, der in München die katholische Pfarrgemeinde St. Maximilian leitet und einen gewissen Kultstatus erlangt hat. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Pfarrern steht Schießler fest in seinem Glauben, äußert aber auch offen teils harte Kritik an der katholischen Kirche.

Stephan Zinner spielt in der Serie Pfarrer Hans Reiser, der in der ersten Staffel nach glücklichen Jahren auf dem Land eine Problemgemeinde in München übernahm. In seiner neuen Kirche herrscht gähnende Leere und Kirchenaustritte sind an der Tagesordnung. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, will Reiser seine Gemeinde mit seiner weltoffenen, den Menschen zugewandten Art wieder mit Leben füllen. Dabei setzt er mit seiner temperamentvollen Art auf unkonventionelle Methoden und die ersten Erfolge lassen nicht lange auf sich warten - ob Freibier beim Kirchenfest, Papageien im Gottesdienst oder die Kanzel als Plattform für junge Umweltaktivisten.

Bald schließt der Pfarrer Kontakt mit der alleinerziehenden, in Trennung lebenden jungen Mutter Lisa Kirchberger (Anne Schäfer), die mit der Kirche eigentlich wenig am Hut hat. Zwischen den beiden entsteht eine echte Freundschaft. Doch es gibt auch Menschen, denen Pfarrer Reiser ein Dorn im Auge ist. Dem Kardinal Georg Brunnenmayr (Erwin Steinhauer) etwa geht der Reformeifer seines Schützlings zunehmend zu weit. Auch der Pfarrer selbst zweifelt manchmal an seinem Weg und sogar an seinem Glauben, doch so leicht lässt er sich nicht unterkriegen...

Zu Beginn der zweiten Staffel sind Pfarrer Hans Reiser und Lisa Kirchberger nun offiziell ein Paar, was für Überforderung sorgt - nicht nur bei den beiden selbst, sondern auch bei Kardinal Brunnenmayr. Dessen Empörung wächst langsam, aber sicher ins Unermessliche. Zwischen Reiser und dem Kardinal brodelt es gewaltig. Schließlich entlädt sich der Druck im großen Showdown: Alle Wege führen nach Rom.

In weiteren Rollen spielen unter anderem Erwin Steinhauer, Susi Stach, Christian Lerch, Sigi Zimmerschied, Helmut Berger und Eli Wasserscheid mit.

Franz Xaver Bogner (Folgen 2x01, 2x03-2x06) und Carolina Zimmermann (Folge 2x02) verfassten die Drehbücher zu den sechs neuen Folgen, nach dem gleichnamigen Sachbuch von Rainer Maria Schießler unter Mitarbeit von Stefan Linde. Produziert wird "Himmel, Herrgott, Sakrament" von maze pictures (Produzent: Philipp Kreuzer) in Koproduktion mit Heimatfilm, BR und ORF, gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern. Gedreht wurde im vergangenen Jahr in München und Umgebung.



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Leserkommentare

  • Spooky78 schrieb am 18.02.2026, 20.35 Uhr:
    Hoffentlich kennen diesmal wenigsten alle Schauspieler die Rollennamen ihrer Co-Stars. In der ersten Staffel wurde z.B. in einer Szene Stephan Zinner von Erwin Steinhauer als "Stephan" und nicht als "Hans" angesprochen. Peinlicher Anfängerfehler. Ansonsten aber ein wirklich gute, unterhaltsame und durchaus auch mit Tiefgang daherkommende Serie, die sich nahtlos in die Liste erfolgreicher BR-Eigenproduktionen wie "Monaco Franze" oder "Irgendwie und Sowieso" einreiht.