Die Lebensräume auf der Erde könnten unterschiedlicher kaum sein. Dirk Steffens zeigt überraschende Abhängigkeiten zwischen extremen Welten und entdeckt, dass ein unscheinbarer Organismus große Wirkung hat.
(ZDF)
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Östlich von Grönland, mitten im Nordpolarmeer, liegt die norwegische Inselgruppe Spitzbergen. Ny-Ålesund ist das nördlichste Dorf der Welt mit nicht einmal 200 Einwohnern. Bis in die 1960er-Jahre lebten hier Arbeiter, um vor Ort Steinkohle abzubauen. Heute ist der kleine Ort ein internationales Wissenschaftsdorf mit Forschungsstationen, das größte Labor der modernen Arktis-Forschung. Und wer wissen will, wie die Arktis funktioniert, muss raus aufs Eis.
Die Arktis ist eine der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen. Luft- und Wassertemperatur steigen deutlich schneller als im globalen Durchschnitt. Dirk Steffens trifft sich mit Forscherinnen und Forschern im Eis.
Namibias Wüstenelefanten haben sich an die harschen Bedingungen der Wüste angepasst. Über Generationen hat das auch sichtbare Merkmale hinterlassen; Wüstenelefanten sind schlanker als ihre Artgenossen, haben längere Beine und größere Füße, damit sie weiter und ohne einzusinken durch die sandige Wüste wandern können. Etwa 70 Kilometer legt ein Wüstenelefant täglich auf der Suche nach Futter zurück und damit sieben Mal so viel, wie ein Elefant in einem wasserreichen Gebiet.