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Expeditionen ins Tierreich

D, 1965–

Expeditionen ins Tierreich
Serienticker
  • Platz 1971388 Fans
  • Serienwertung4 17224.13von 15 Stimmeneigene: –

Kolumbien (1) Wildnis zwischen Amazonas und Orinoco

Folgeninhalt
Der Osten Kolumbiens wird von zwei gigantischen Flüssen beherrscht: dem Orinoco und dem Amazonas. Im Reich des Amazonas steht dichter Regenwald, während der Orinoco und seine Nebenflüsse durch weites Grasland, die Llanos fließen. Die Feuchtsavannen am Orinoco erstrecken sich allein in Kolumbien über 380.000 Quadratkilometer. Das Grasland ist eine der größten Weideflächen der Erde, aber dennoch Wildnis. Millionen Rinder leben hier in Nachbarschaft mit Raubkatzen und Kaimanen. Rund um die fischreichen Gewässer versammeln sich besonders in der Trockenzeit unzählige Vogelarten und Säugetiere, wie Ameisenbären, Wasserschweine und Weißwedelhirsche. Und das, obwohl an den schrumpfenden Wasserstellen Kaimane, Krokodile, Jaguare und Riesenschlagen lauern. Im Einzugsgebiet des Amazonas breitet sich in Kolumbien eine der spektakulärsten Wasserlandschaften der Erde aus - der Várzea-Auwald. Ein Regenwald, der über viele Monate immer wieder überflutet wird und bis zu den Baumkronen unter Wasser steht. Die tierischen Stars dieser Region sind Zwergseidenäffchen, eine der kleinsten Affenarten der Welt, Faultiere und ein ganz besonderer Vogel, der Fadenpipra. Kaum ein anderer Vogel tanzt wie er. Am Nebenfluss Rio Caquetá lebt das Volk der Muinane fern jeder Zivilisation. Es pflegt seine uralte Kultur. Die Cocapflanze spielt darin eine wichtige Rolle. Für die Muinane ist Coca Heilpflanze und ein Teil der Natur, von der und in der sie leben und die ihnen alles schenkt: Früchte, Fisch, Fleisch, Medizin. Hier, in der Nachbarschaft großer Schutzgebiete, haben Goldwäscher und Holzfäller ihr Werk noch nicht begonnen. Wohl auch, weil ihnen mächtige Stromschnellen den Wasserweg versperren. Die Indigenen schützen die Natur, zusammen mit staatlichen Naturschützern und mit der Unterstützung der ZGF, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt.
(NDR)
Länge: ca. 45 min.
Folge "Kolumbien (1) Wildnis zwischen Amazonas und Orinoco" anschauen
kompakte Ansicht
  • Mi 11.02., 20:15 Uhr
    NDR
    Mi 11.02., 20:15–21:00 Uhr
Bildergalerie
  • In den Gewässern der Llanos drängen sich in der Trockenzeit bis zu hundert Capybara (Wasserschweine) um eine der wenigen Wasserstellen.
    In den Gewässern der Llanos drängen sich in der Trockenzeit bis zu hundert Capybara (Wasserschweine) um eine der wenigen Wasserstellen.
    Bild: © NDR/doclights/Cosmos Factory / NDR Presse und Information
  • Zwergseidenäffchen gehören zu den kleinsten Affen der Erde. Sie leben gesellig und ernähren sich überwiegend von Baumsäften.
    Zwergseidenäffchen gehören zu den kleinsten Affen der Erde. Sie leben gesellig und ernähren sich überwiegend von Baumsäften.
    Bild: © NDR/doclights/Cosmos Factory / NDR Presse und Information
  • Gute Tänzer: Während der Paarungszeit versammeln sich Fadenpipra-Männchen, um Weibchen anzulocken. Zum Balzritual gehören Sprünge, kurze Flüge, das Sträuben der Federn und das Aufstellen der Schwanzfedern.
    Gute Tänzer: Während der Paarungszeit versammeln sich Fadenpipra-Männchen, um Weibchen anzulocken. Zum Balzritual gehören Sprünge, kurze Flüge, das Sträuben der Federn und das Aufstellen der Schwanzfedern.
    Bild: © NDR/doclights/Cosmos Factory
Cast & Crew
Episodenkommentare
Erstausstrahlungen
Deutsche TV-Premiere: Mi, 23.03.2022, NDR
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